Liebesexperiment am Jägerkamp

Blind Date am Berg: Verrückte Idee in Schliersee

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Zehn Liebeshungrige haben ein Blind Date am Gipfel des Jägerkamp (l.)

Schliersee - Fünf Madln, fünf Burschen, eine Nacht auf dem Berg. Was zuerst nach einem billigen Porno aus den 70er-Jahren klingt, ist aber Wissenschaft. Alles was Sie zum Liebesexperiment wissen müssen.

Fünf charmante Frauen, fünf coole Jungs, ein Forscher und grenzenlose Gipfelfreiheit. Knistert es da? So sehr, dass die Liebe eine Chance bekommt? Auf dem Gipfel des Jägerkamp (Kreis Miesbach) im Spitzinggebiet, auf 1800 Metern Höhe, verbringt diese Gruppe vom 20. auf den 21. August eine gemeinsame Nacht. Es ist noch dazu ein Blind Date, was nichts anderes heißt, als dass sich die Leute vorher nie gesehen haben.

Für Bayerns verrücktestes Liebes­experiment – so kündigen es die Veranstalter aus Schliersee an, läuft derzeit die Bewerbungsphase. Über 450 Anmeldungen sind bereits bei Mathias Schrön, dem Schlierseer Kuramtsleiter, eingegangen. Knapp 65 Prozent davon von Frauen.

Nur zehn Kandidaten dürfen auf den Berg

Auf den Berg dürfen am Ende aber nur zehn Kandidaten. Die werden aus den Anmeldungen ausgewählt, allerdings nicht per Zufall. Wer am Ende Schlafsack an Schlafsack unterm Sternenhimmel liegt, wird berechnet. Zuständig dafür ist Walter Rotter. Der Franke ist Charakterforscher. Er will dafür sorgen, dass auf dem Jägerkamp-Gipfel ordentlich was funkt zwischen den zehn Bewerbern.

Bei der Anmeldung sollen die Sing­les Geburtsdatum und -zeit angeben. Walter Rotter will dadurch die beste Teilnehmer-Konstellation bestimmen. „Als Charakterforscher habe ich eine Trefferquote von 100 Prozent“, berichtet er. „Ich werde die richtigen Singles aussuchen und bin davon überzeugt, dem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen.“

Zwischen 30 und 45 sollen die Sing­les sein. Kuramtsleiter Schrön erklärt: „Dieses Alter passt am besten zum Thema Berg.“ Mehr dazu finden Sie bei merkur.de.

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