Am Montag geht es los

Sie sind das neue Morgen-Team von Bayern 3

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Corinna Theil, Sascha Seelemann und Sebastian Winkler (v. li.) sind die neuen Bayern 3-Frühaufdreher ...

München - Am Montag ist es soweit, das neue Morningshow-Team von Bayern 3 geht an den Start. Wir stellen die neuen Frühaufdreher Corinna Theil, Sascha Seelemann und Sebastian Winkler vor.

Schon Privatdetektiv Matula (Claus Theo Gärtner) unterschrieb, so wird kolportiert, seine Verpflichtung für das ZDF auf einem Bierfilz. Ein Fall für zwei wurde zum Dauerbrenner. Die neuen Frühaufdreher (Bayern 3) leisteten die Filz-Unterschrift symbolisch im Zwickl auf dem Viktualienmarkt. Ab Montag wird sich zeigen, ob Corinna Theil (30), Sascha Seelemann (28) und Sebastian Winkler (33) Bayern-3-Geschichte schrei­ben. Das Trio löst Claudia Conrath, Axel Robert Müller und Bernhard „Fleischi“ Fleischmann ab, die über acht Jahre lang die Hörer wach machten.

Schon seit Wochen liefen die Vorbereitungen, erläutert Chef vom Dienst Marc Schindlbeck beim Pressegespräch. Seit Tagen proben die Neuen parallel zum alten Team. Nur Theil – sie kommt von Sat.1 – ist neu beim BR, Winkler (am Nachmittag) und Seelemann (abends und am Wochenende) sind vertraute Stimmen bei Bayern 3.

Eine landsmannschaftliche Akzentuierung (Altbayer, Franke, Zugereiste) wie bisher gibt es nicht. Winkler sei als Familienvater zuständig für entsprechende Themen, Seelemann übernehme den Part des „ungebundenen Partyhoppers“, Theil sei diejenige, die sich kümmert – die beste Freundin des Hörers, so Schindlbeck.

... und lösen somit Bernhard Fleischmann, Claudia Conrath und Axel Robert Müller (v. li.) ab.

Meinungsstark sollen sie sein, unterstreicht Walter Schmich, oberster Chef von Bayern 3: „Wir setzen auf Leute mit Personality.“ Auch wenn – mit Blick auf die aktuelle Situation – kein Weg an unerfreulichen Nachrichten vorbeiführt, soll die Truppe in erster Linie für gute Laune sorgen. Noch mehr und noch mehr aktuelle Musik kündigen die Macher an. Und die Frühaufdreher wollen auch selbst Musik machen.

Einige Rubriken wie Blackout – Wenn das Hirn kurz Pause macht werden beibehalten. Neu ist, was Schindlbeck als „Test, wie geduldig die Bayern sind“, umschreibt. Regelmäßig werden Hörerinnen und Hörer angerufen und mit kleinkindlicher Fragetechnik konfrontiert: „Warum?“

Und wie sehen die Moderatoren ihre neue Aufgabe? „Nah dran sein am Hörer“, will Corinna Theil, für Sebastian Winkler ist es wichtig zu betonen, dass „jeder neue Morgen auch eine neue Chance“ ist, und für Sascha Seelemann steht und fällt das Projekt mit der Fähigkeit des Trios, „authentisch“ zu sein.

Rudolf Ogiermann

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