Fahrer (23) überlebt

Horror-Crash auf A92: BMW fliegt 100 Meter durch die Luft

Unfall auf der A92 bei Landshut
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In einer langen Linkskurve hatte der Fahrer die Kontrolle über seinen BMW verloren.
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Das Auto fuhr auf eine abgesenkte Leitplanke auf, die wie eine Sprungschanze wirkte.
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Der BMW rasierte einen Baum und kam nach hundert Metern völlig zerstört zum Stehen.

Eching bei Landshut - Filmreifer Abflug: Ein junger BMW-Fahrer (23) hat am Sonntagnachmittag auf der A92 in Fahrtrichtung Deggendorf die Kontrolle über sein 236-PS-Auto verloren.

Das Fahrzeug wurde von der Leitplanke regelrecht in die Luft katapultiert. Bei dem anschließenden Flug rasierte der BMW sogar einen Baumwipfel. Wie berichtet, überlebte der junge Mann den Crash bei Landshut wie durch ein Wunder.

Wie spektakulär dieser Unfall war, zeigen Fotos. Das außer Kontrolle geratene Auto flog gut 100 Meter durch die Luft. Die Polizei rekonstruierte den Hergang später so: Mit hoher Geschwindigkeit muss der Fahrer des 235er-BMW mit M-Paket in einer langen Linkskurve zunächst auf den versenkten Anfang einer Leitplanke geraten sein. Die Planke wirkte wie eine Sprungschanze, der Wagen hob wie ein Katapult ab.

Erst nach 50 Metern kam der BMW zunächst hart auf der Böschung vor einer querenden Unterführung auf und wurde von dort erneut hoch in die Luft geschleudert. Dabei drehte sich der 2er-BMW, rasierte in knapp zehn Metern Höhe mit dem Dach einen Baum, kam erneut auf dem Boden auf und überschlug sich auf weiteren 30 Metern mehrfach. Erst dann kam das inzwischen völlig zerstörte Wrack auf einem Wildschutzzaun auf den Rädern zum Stehen.

Unglaublich: Bei der Bergung fanden Feuerwehrleute Fahrzeugteile in den Ästen der umstehenden Bäume. So blieb beispielsweise das Warndreieck in etwa fünf Metern Höhe an einem Ast hängen. Der schwer verletzte Fahrer musste reanimiert werden und kam anschließend mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus.

Die Autobahn wurde für über eine Stunde im Bereich des Unfalls in Richtung Deggendorf komplett gesperrt. Eine weitere Stunde war nur ein Fahrstreifen befahrbar. Es bildete sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Moosburg-Nord.

tz

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