Fahrzeug total ausgebrannt

Horror-Unfall mit zwei Toten: Fahrer (18) war total betrunken

Unfall, Erlangen-Höchstädt
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Der Wagen war gegen Bäume geprallt und sofort in Flammen aufgegangen. Freunde und Verwandte legten Kreuze, Blumen und Kerzen nieder.
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Der Wagen war gegen Bäume geprallt und sofort in Flammen aufgegangen. Freunde und Verwandte legten Kerzen, Kränze und Blumen nieder.
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Der Wagen war gegen Bäume geprallt und sofort in Flammen aufgegangen. Freunde und Verwandte legten Kerzen, Kränze und Blumen nieder.
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Der Wagen war gegen Bäume geprallt und sofort in Flammen aufgegangen. Freunde und Verwandte legten Kerzen, Kränze und Blumen nieder.
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Der Wagen war gegen Bäume geprallt und sofort in Flammen aufgegangen. Freunde und Verwandte legten Kerzen, Kränze und Blumen nieder.
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Der Wagen war gegen Bäume geprallt und sofort in Flammen aufgegangen. Freunde und Verwandte legten Kerzen, Kränze und Blumen nieder.

Erlangen - Drei Jugendliche feiern fröhlich und fahren dann nach Hause. Der Fahrer kommt von der Straße ab und der Wagen prallt gegen einen Baum. Das Auto brennt aus, zwei Menschen sterben.

Die enge Straße durch den Wald zwischen Bullach nach Eckenhaid gleicht an einem Punkt einer Gedenkstätte. Blumen säumen den Boden, dazu Kerzen, Plüschtiere, ein Schal, zwei Kreuze. Hier haben am frühen Sonntagmorgen zwei junge Menschen bei einem furchtbaren Unfall ihr Leben verloren. Soraya (17) und ihr um ein Jahr älterer Kumpel Anton starben, als ein Alfa Romeo in Flammen aufging. Seit Dienstag steht fest: Der Fahrer Max R. (18), der das Unglück überlebt hat, war laut Polizei absolut fahruntauglich: Er hatte zum Unfallzeitpunkt mindestens 1,1 Promille Alkohol im Blut.

Immer wieder stoppen Jugendliche an der Unfallstelle. Einige von ihnen haben am Samstagabend auf einer Geburtstagsparty mit den Opfern noch gefeiert. Mitten in der Nacht machten sich die Drei dann auf die verhängnisvolle Fahrt in Richtung Eckenhaid, wo eines der Opfer zuhause war. Fahrer Max, der erst seit wenigen Monaten den Führerschein besitzt, kommt dabei mit seinem PS-starken Alfa Romeo nach rechts ab. Das Auto pflügt übers Bankett in den Graben, hebt ab und rammt auf zwei Meter Höhe einen Baum und gleich einen zweiten. Sofort fängt der Alfa Feuer, einem Passanten gelingt es noch, den Fahrer zu retten. Doch für Anton und Soray kann er nichts mehr tun.

Freunde trauern um die Toten

Eine Angehörige von Soraya schreibt nun in einem Brief an der Gedenkstelle, „jeden Moment glaube ich, du kommst gleich um die Ecke, dein Haar weht und du lächelst. Du fehlst, mein Kind“. Zwei Freundinnen haben von sich ein Selfie gemacht und den Ausdruck an einen der verkohlten Stämme geheftet: „Wir werden dich vermissen“, steht darauf, unterschrieben mit den Vornamen und einem Herz.

Während die Trauer im Kreis Erlangen-Höchstadt anhält, liegt Unfallfahrer Max noch immer im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Auf einem der Kreuze steht: „Alles ändert sich mit dem, der neben einem fehlt.“

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