Polizei stoppt den Bub

Ingolstadt: Elfjähriger steuert Bus durch die Stadt

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Ein Elfjähriger startete in Ingolstadt einen Bus und sammelte Passagiere ein.

Ingolstadt - Klein, aber oho! Ein Elfjähriger hat sich an das Steuer eines Linienbusses gesetzt und hat diesen durch Ingolstadt gesteuert. Erst die Polizei beendet das Treiben.

Diesen Knirps braucht man nicht mehr nach seinem Berufswunsch zu fragen. Ein Elfjähriger ist in Ingolstadt am Dienstagabend dabei erwischt worden, wie er einen Linienbus von Haltestellte zu Haltestelle steuerte. Im Bus selbst saßen drei regulär zugestiegene Fahrgäste und ließen sich chauffieren!

Der Schüler hatte den Bus im Betriebshof der Ingolstädter Stadtbus-GmbH gemopst. Er konnte ihn mithilfe eines angeblich gefundenen Zündschlüssels starten. Das Fahrzeug eines Unternehmens aus dem Kreis Eichstätt, so berichtet der Donaukurier, war für den Verkauf hergerichtet und für den TÜV gecheckt worden.

Bub scheint sich mit Bus bereits auszukennen

Der Elfjährige muss sich mit Bussen gut auskennen, vielleicht war das nicht das erste Mal, dass er damit fuhr. So wusste er, wo sich ein geheimer Knopf zum Öffnen der vorderen Tür befindet. Er stieg ein, probierte seinen Schlüssel - und los ging es. Der Schüler soll dabei sogar über eine vierspurige Straße gefahren sein, und er stoppte vorschriftsmäßig an Haltestellen. Dabei öffnete er die Tür und ließ einsteigen. Bis schließlich jemandem der kleine Fahrer merkwürdig vorkam und er die Polizei rief.

Den verblüfften Beamten erklärte der Knirps seine Leidenschaft für Busse, die er schon als Kindergartenkind entwickelt habe. Da er erst mit 14 Jahren strafmündig ist, braucht sich der Bub nicht vor dem Gesetz zu fürchten. Er wurde der Mutter übergeben. Jetzt heißt es für ihn noch zehn Jahre warten, mit 21 darf er dann den Busschein machen und ganz legal durchsagen: "Nächster Halt…"

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