Nürnberg

Türke bei Kurden-Demo mit Messer verletzt - Mordkommission ermittelt

Nürnberg - Die Polizei hat am Rande einer Kurden-Kundgebung einen streitenden Mann festgenommen. Er wehrte sich heftig gegen die Festnahme. Erst auf der Wache entdeckten die Beamten seine Stichwunde.

Bei einer Messerattacke am Rande einer Kurden-Kundgebung in Nürnberg ist am Samstagabend ein 40 Jahre alter Türke verletzt worden. Der Mann habe in einer Klinik operiert werden müssen, teilte die Nürnberger Polizei am Sonntag mit. Nach vorläufigen Erkenntnissen hatte der 40-Jährige einige der durch die Innenstadt ziehenden 50 Kurden in einen Streit verwickelt. Dabei sei es zu einem Handgemenge gekommen. Die Demonstration hatte ein kurdisches Kulturzentrum angemeldet.

Als Polizeibeamte den 40-Jährigen festnehmen wollten, habe er sich heftig zur Wehr gesetzt und die Polizisten lautstark beleidigt. Bei der Ankunft auf dem Polizeirevier bemerkten Beamte überrascht, dass der festgenommene Türke eine blutende Wunde am Rücken hatte. Ein Arzt stellte später fest, dass es sich um eine Stichverletzung handelte. Die Polizei geht davon aus, dass ein Teilnehmer des Demonstrationszuges den 40-Jährigen mit einem Messer attackiert hatte. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa /Symbolbild

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