Zum neuen Schuljahr

Mehr Schulwegunfälle - Herrmann ruft Autofahrer zu Vorsicht auf

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Am Dienstag startet Bayerns Nachwuchs in das neue Schuljahr. Innenminister Josef Herrmann ruft die Autofahrer zu besonderer Vorsicht auf.

München - Zum Schulbeginn am Dienstag hat Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) Autofahrer zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Die Zahl der Schulwegunfälle in Bayern sei zuletzt leicht gestiegen, sagte der Minister am Montag.

An Schulen sei es besonders wichtig, aufmerksam und stets bremsbereit zu fahren. „Gerade in den ersten Wochen ist der Schulweg für unsere Schulanfänger besonders gefährlich.“ Von Dienstag an werden rund 1,2 Millionen Schüler auf Bayerns Straßen unterwegs sein, davon knapp 112 000 ABC-Schützen.

In diesem Jahr gab es laut Herrmann bis Anfang August 439 Schulwegunfälle, das waren sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 502 Kinder wurden dabei verletzt, das sind gut vier Prozent mehr.

Herrmann kündigte ab dem ersten Schultag bayernweite Schwerpunktkontrollen an. Die Polizei biete zudem bayernweit Sicherheitstrainings und Verkehrserziehung an.

Herrmann warb ferner für noch mehr ehrenamtliche Schulweghelfer. „Der Einsatz lohnt sich“, sagte Herrmann. „In ganz Bayern hatten wir an keinem von einem Schulwegdienst betreuten Übergang jemals einen schweren oder gar tödlichen Schulwegunfall.“ Derzeit gibt es in Bayern knapp 31 000 Helfer, vom Schülerlotsen bis zum Schulbusbegleiter. Damit sei deutschlandweit gesehen jeder zweite Schulweghelfer in Bayern tätig. Die Schulwegsicherheit ist ein Baustein im bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm 2020.

dpa

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