Vier Jahre Freiheitsstrafe in Aussicht

Urteil im Prozess gegen mutmaßlichen Waffenkurier erwartet

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Am Donnerstag will das Gericht ein Urteil fällen.

München - Am Donnerstag fällt voraussichtlich das Urteil gegen einen 51-Jährigen, der mit einem Auto voller Kalaschnikows, Sprengstoff und Handgranaten auf dem Weg nach Paris erwischt wurde.

Zunächst (9.30 Uhr) sollen vor dem Landgericht München die Plädoyers gehalten werden, bevor das Gericht sein Urteil sprechen will. Unmittelbar nach dem Prozessauftakt vergangene Woche hatten sich Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung bereits über das Strafmaß verständigt. Das Gericht stellte dem mutmaßlichen Waffenkurier eine Freiheitsstrafe von rund vier Jahren in Aussicht, woraufhin dieser ein Geständnis ablegte: Er habe zwar von einer größeren Menge an Waffen in seinem Leihwagen gewusst, aber nicht, wofür diese dienen sollten.

Der Mann war wenige Tage vor den Pariser Terroranschlägen im November 2015 von der Polizei aufgegriffen und festgenommen worden. Bezüge zu den dortigen Attentätern fanden die Ermittler aber bis heute nicht.

dpa

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