Bei Haiming im Oberen Inntal

Münchner nach Rafting-Unfall per Heli in die Klinik

Ein Münchner ist in einem schlimmen Rafting-Unfall verwickelt. Der 55-Jährige muss in die Klinik. Es waren mehrere Boote verwickelt.

Im Hochwasser führenden Inn hat es am Samstag einen schlimmen Rafing-Unfall gegeben. Nach dem Kentern klagte ein Münchner (55) über Beschwerden, er kam mit dem Helikopter in die Innsbrucker Klinik. Dort wurde bei ihm eine Gehirnblutung festgestellt.

Es passierte bei Haiming im Oberen Inntal, an der übersetzt „fetten Welle“ genannten Stelle. Mehrere Boote waren dort unterwegs, als eines kenterte. Alle acht Mitfahrer sowie der Guide flogen ins Wasser.

Der Rafting-Guide zog sich selbst zurück ins Boot. Die Besatzung eines vorausfahrenden Bootes bremste ab und konnte die übrigen Gekenterten aufnehmen. Doch ein 56-jähriger aus Altenburg hatte bereits das Bewusstsein verloren und musste wiederbelebt werden. Der Mann, der aus dem Kreis Altenburger Land in Thüringen stammt, hatte lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Er kam mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik.

Unmittelbar nach diesem Unfall kenterte das nächste Boot an derselben Stelle. Darin befanden sich sieben Personen, unter ihnen der Münchner. Sechs konnten sich aus eigener Kraft zurück ins Boot ziehen, ein weiterer Rafter wurde von einem nachfolgenden Boot aufgenommen.

Die Situation in diesem Boot schien eigentlich geklärt, als der Münchner über gesundheitliche Probleme klagte. Das Rafting-Boot legte an, der Mann kam zunächst mit dem Heli nach Zams, später von dort nach Innsbruck. Unklar ist, was die Gehirnblutung auslöste.

mc

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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