ADAC gibt Tipps zum stressfreien Trip

Ferien in ganz Deutschland: Jetzt kommt die Riesen-Stauerei

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Auto reiht sich an Auto: So wie hier auf der A8 werden am Wochenende zahlreiche Autobahnen verstopft sein.

München - Am Wochenende wird es voll auf den deutschen Autobahnen. Denn mit Bayern und Baden-Württemberg starten auch die beiden letzten Bundesländer in die Ferien.

Wenn am Freitag Bayern und Baden-Württemberg in die Ferien starten, haben alle Bundesländer gleichzeitig frei. Das bedeutet Monsterstaus auf den Autobahnen. Denn heuer gibt's 25 Prozent mehr Baustellen als letztes Jahr. Und: Sechs Prozent mehr Deutsche wollen mit dem Auto in den Urlaub, wie der ADAC in einer Mitglieder-Befragung festgestellt hat. Bereits am vergangenen Wochenende gab es deutschlandweit über 1000 Kilometer Stau. Der Navihersteller TomTom hat den Verkehr am Samstag beobachtet und die Stauzeiten aufgeschrieben.

Diesen Samstag wird zwischen 9 und 18 Uhr zeitweise der Karawankentunnel gesperrt, weil Wladimir Putin auf Staatsbesuch in Slowenien ist. Umfahren lässt sich das über die Pyhrnautobahn A9 und den Grenzübergang Spielfeld.

Umbau von 17 Kilometer Standstreifen auf A9

Auf lange Wartezeiten müssen sich die Urlauber auch auf der A9 Nürnberg Richtung München einstellen. Hier werden zwischen Langenbruck und Allershausen 17 Kilometer Standstreifen umgebaut. Zudem werden 27 Brücken saniert und abschnittsweise der Asphalt erneuert.

Weitere Nadelöhre sind die A99 Ostumgehung München Richtung Salzburg zwischen den Autobahnkreuzen Ost und Süd und die A8 Richtung Salzburg zwischen dem Kreuz München Süd und dem Inntaleck.

So geht's stressfrei zu auf den Straßen

Tipps der ADAC-Experten:

Unter der Woche sind die besten Reisetage Dienstag und Mittwoch. "Viele Urlauber sind von den Buchungszeiten ihrer Quartiere abhängig, doch wer kann, sollte antizyklisch reisen und unter der Woche fahren", sagt Markus Bachleiter von der ADAC-Verkehrsinformation.

Je früher man losfährt, desto geringer ist die Stau-Wahrscheinlichkeit. Alternativ nach der ersten Reisewelle am Spätnachmittag starten. Wer in der Nacht losfährt, riskiert, unausgeschlafen zu sein und einen Unfall zu bauen.

Zu meiden sind Freitage ab dem frühen Nachmittag und die Wochenenden ab 10 Uhr bis zum späten Nachmittag.

Vorab mit der Reiseroute beschäftigen und Alternativen planen. "Der meiste Frust entsteht, wenn der Stau unerwartet auftritt und Ursache und Dauer nicht bekannt sind", sagt ADAC-Verkehrspsychologin Nina Wahn.

Unter www.maps.adac.de sind zu erwartende Staus abrufbar und Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke. "Machen sie Pausen, dann kommen sie entspannter ans Ziel", sagt Stauberater Bernd Emmrich.

ADAC-Hotline, auch aus dem Ausland 0049 89 7676 1444

Jasmin Menrad

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