Auf der A6 bei Nürnberg

Video: Mutter und Kinder sterben bei Unfall - dann erneut tödlicher Crash

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Auf der A6 hat sich ein furchtbarer Unfall ereignet.

Nürnberg - Auf der A6 bei Nürnberg hat sich Dienstagnachmittag ein tragischer Unfall ereignet, bei dem eine Mutter und drei Kinder ums Leben kamen. Ein Laster war in ein Stauende gerast. Kurz darauf kam es erneut zu einem schweren Unfall.

Das Auto der Familie wurde völlig zerquetscht.

Es war ein furchtbares Bild, das sich den Rettungskräften bot. Auf der A6 bei Nürnberg sind am Dienstag vier Menschen ums Leben gekommen – unter ihnen drei kleine Kinder. Ein Lastwagen-Fahrer hatte einen Stau übersehen, der sich aufgrund einer Baustelle am Kreuz Nürnberg-Ost gebildet hatte. Der Lkw prallte mit hoher Geschwindigkeit in das Auto einer fünfköpfigen Familie aus Baden-Württemberg. Ihr Wagen wurde gegen einen weiteren Laster geschoben und völlig zerquetscht. Die drei Kinder auf der Rückbank waren vermutlich sofort tot, ihr Alter stand abends noch nicht fest.

Auch die Mutter, die auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, überlebte den Unfall nicht. Nach über einer Stunde konnten die Rettungskräfte den Familienvater lebend aus dem Wrack befreien. Er wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen und schwebt in Lebensgefahr, berichtet Michael Petzold, Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Die beiden Lkw-Fahrer wurden schwer verletzt.

Die Bergungsarbeiten auf der A6 dauerten stundenlang. Die Autobahn war in beide Richtungen gesperrt, mehrere Rettungshubschrauber landeten.

Erneut tödlicher Unfall auf A6

Nur wenige Stunden nach dem schweren Verkehrsunfall mit vier Toten war es am frühen Mittwochmorgen auf der A6 erneut zu einem tödlichen Zusammenstoß gekommen. Ein 46 Jahre alter Lastwagenfahrer war nach Angaben der Polizei am Steuer eingeschlafen und auf einen stehenden Lkw aufgefahren. Durch den Aufprall wurde der Fahrer tödlich, sein 44 Jahre alter Beifahrer schwer verletzt. Auf der zeitweise gesperrten Autobahn kam es zu längeren Staus. Die Unfallstelle war nur knapp zwei Kilometer von der ersten entfernt.

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