Wo ist der Frühling?

Bibberwetter mit Schnee in Bayern - und es wird noch schlimmer

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Nach kleinem Wintereinbruch: Der Mai bleibt wechselhaft.

München - Wer am Montag in der Früh das Haus verlassen hat, wurde von eisigem Wetter und Schnee in die neue Woche begrüßt. Die Hoffnung auf einen schönen Frühling schwindet immer weiter. Doch was bringt der Mai?

Mit dem Frühling war's das fürs Erste. Zumindestens diese Woche tun sich die Temperaturen schwer, über die zehn Grad hinaus zu klettern. Montag Morgen wurden in München viele von Schnee geweckt, und wer ohne Winterjacke das Haus verlassen hat, hat das wahrscheinlich bitter bereut. 

Es wird noch schlimmer: Schnee am Dienstag, eventuell Minus-Grade in der Nacht zum Donnerstag

In ganz Deutschland hat der Frühling gerade Pause. Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net warnt: ''In der kommenden Nacht erreicht Deutschland mit Tief Uta ein neuer Schwall kalter Polarluft und nicht genug, dazu wird es auch noch recht windig bis stürmisch. In der Nacht kann dann sogar in vielen Landesteilen bis in die Niederungen Schnee fallen. Daher müssen wir uns am Dienstagmorgen im Berufsverkehr hier und da auf eine weiße Überraschung einstellen. Ab 400 m können dabei 5 bis 10 cm Neuschnee zusammenkommen''.

Die Frühlings-Pause dauert noch bis zum Ende der Woche an. Während die Temperaturen in München ab Donnerstag tagsüber zwar wieder über zehn Grad hinausgehen, bleibt es in der Nacht frostig. Am Donnerstag kann das Thermometer nachts sogar in den Minus-Bereich wandern. 

Am Dienstag und Mittwoch ist es bei sieben Grad in der bayerischen Landeshauptstadt immer noch recht kalt für den Frühling. An beiden Tagen kann es noch zu Schneeschauern kommen. Kein Wunder bei winterlichen 3 Grad in der Früh. Der vorübergehende Wintereinbruch scheint am Donnerstag dann aber überwunden zu sein.

Kommt der Frühling mit dem Mai zurück?

Zum Mai-Start klettern die Temperaturen langsam wieder nach oben. Wechselhaft bleibt es aber weiterhin. Das bestätigt auch Wetterexperte Jung in seiner Prognose: "Bis in den Mai hinein ist keine Wetterberuhigung in Sicht. Es bleibt in diesem Frühling dabei: Ein stabiles Schönwetterhoch kann und will sich einfach nicht etablieren. Es geht wechselhaft und zeitweise sehr nass weiter. Von einem Wonnemonat kann in den ersten Maitagen überhaupt keine Rede sein, und der Trend bis Mitte Mai verheißt ebenfalls nichts Gutes. Die Wetterlage will sich einfach nicht ändern. Es bleibt wechselhaft und meist unterkühlt.“

Die Prognose für den 1. Mai am kommenden Sonntag fällt dann schon sehr wechselhaft aus. Bei zehn Grad und einem Mix aus Sonne und Regen verbringt man den ersten Tag im neuen Monat am besten drinnen. Wir werden sehen, ob die Wetterexperten Recht behalten und der Mai dem wechselhaften April das selbe tut. 

Plötzlicher Kältesturz: Der Winter feiert sein Comeback

mpa

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