Es will einfach nicht schneien

Schwere Zeiten für Wintersportler in Bayern

München - Grüne Wiesen, braune Äcker - und weit und breit kein Schnee. Bayerns Wintersportfans müssen derzeit hoch hinaus, wenn sie auf die Piste wollen. Lediglich in höheren Lagen ab 1000 Metern ist mit Neuschnee zu rechnen.

Der Winter lässt in Bayern weiter auf sich warten. Bis Mitte Januar werde es lediglich oberhalb von 1000 Metern Neuschnee geben, sagte am Samstag ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Skifahrer kommen also vorerst nur in den Alpen und in den Höhenlagen des Bayerischen Waldes auf ihre Kosten. In den Alpen sollen am Sonntag fünf bis zehn Zentimeter Schnee fallen. Im Skigebiet der Zugspitze sind nahezu alle Skilifte geöffnet, wie ein Sprecher am Samstag sagte. Es liegen rund 1,30 Meter Schnee auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter). Wer am Dreikönigstag aus dem Skiurlaub heimfuhr, hatte Glück: Große Staus und lange Wartezeiten blieben am letzten Ferientag auf den bayerischen Autobahnen aus.

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„Im Flachland gibt es keinen Schnee“, sagte der DWD-Experte. Und das werde vorerst auch so bleiben. Statt Schneeflocken und Kälte ist mit Regen und milden Temperaturen zu rechnen. Bis Dienstag soll das Thermometer mancherorts bis zu zwölf Grad anzeigen.

Auf der Zugspitze herrschte reger Betrieb. „Es ist sehr viel los, gerade seit Weihnachten“, sagte der Sprecher der Zugspitzbahn. Auf der Zugspitze seien durchschnittlich 2500 Besucher pro Tag unterwegs, in den weiteren Garmischer Skigebieten etwa 7000 pro Tag. Für die Ferienzeit seien das gewöhnliche Werte. Auf dem Großen Arber im Bayerischen Wald lagen am Samstag 20 Zentimeter Schnee.

Trotz Ferienende blieben lange Staus am Dreikönigstag auf Bayerns Straßen aus. Dem Verkehrslagedienst zufolge gab es keine dem Rückreiseverkehr geschuldeten nennenswerten Verzögerungen auf den Autobahnen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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