Augen

Senioren: Verzerrtes Sehen kann ernste Erkrankung sein

Verzerrtes Sehen
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Exemplarisch: Bei verzerrtem Sehen sollte man sofort den Augenarzt aufsuchen.

Düsseldorf - Wer plötzlich an verzerrtem Sehen leidet, sollte schnurstracks zum Augenarzt gehen - insbesondere bei Senioren könnte es sich um eine ernsthafte Erkrankung handeln.

Wenn Senioren verzerrt sehen, kann das ein Anzeichen für eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) sein. Diese kann im schlimmsten Fall zu Erblindung führen. Bei veränderter Sehfähigkeit sollten Betroffene deshalb sofort zum Arzt gehen. Darauf weist der Berufsverband der Augenärzte anlässlich des Sehbehindertentages (6. Juni) hin. 

Die Krankheit hat zwei mögliche Verlaufsformen: Bei der häufigeren trockenen Form sterben allmählich Sehzellen ab, und das Sehvermögen verschlechtert sich - dies ist derzeit nicht behandelbar. Bei der feuchten AMD wachsen Blutgefäße unkontrolliert in Bereich des schärfsten Sehens auf der Netzhaut und zerstören die Makula.

Bei frühzeitiger Diagnose lässt sich der Krankheitsverlauf der feuchten AMD im besten Fall verzögern und die Sehkraft relativ lange erhalten. Deshalb sollte man seine Augen regelmäßig kontrollieren lassen. Nicht zu rauchen und sich ausgewogen zu ernähren kann helfen, der AMD vorzubeugen.

dpa

 

Mehr Infos zu AMD: www.amd-netz.de

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