Bierdosen-Sauerei wird viral

Wurde hier etwa die Party des Jahrhunderts gefeiert?

Messie-Haus Texas
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Dieses Haus in Texas steht zum Verkauf - und zwar „wie es ist“.
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Dieses Haus in Texas steht zum Verkauf - und zwar „wie es ist“.
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Dieses Haus in Texas steht zum Verkauf - und zwar „wie es ist“.
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Dieses Haus in Texas steht zum Verkauf - und zwar „wie es ist“.

Sanger/Texas - Außen sieht das Haus unspektakulär aus, innen regiert das pure Chaos: Ein Heim in Texas sieht aus, als sei dort die Party des Jahrhunderts gefeiert worden.

Was ist hier denn passiert? Ein Messie-Haus der etwas anderen Art sorgt für Verwunderung im Internet. Bilder zeigen, wie sowohl die Küche als auch der Flur von Bierdosen übersät sind. Und zwar nicht von Dutzenden, sondern von Hunderten, ja vielleicht gar Tausenden! Wurde hier etwa die Party des Jahrhunderts gefeiert?

Die Geschichte dahinter: Das Haus steht auf der Immobilienseite realtor.com zum Verkauf. Der Anbieter stellt jede Woche eine Liste der meistgeklickten Angebote auf, dort steht besagtes Bierdosenheim diesmal auf Platz 1 - mit den sechsfachen Aufrufzahlen der zweitplatzierten Immobilie.

Was genau in dem Haus vorgefallen ist, dass es so aussieht, können auch die Betreiber der Webseite nicht aufklären. Wohl aber ein paar Fakten nennen: Für doch auffallend günstige 89.900 Dollar steht die 107-Quadratmeter-Herberge in Sanger (Texas, USA) mit ihren drei Schlafzimmern und eineinhalb Bädern zum Verkauf. Und zwar muss das Haus genommen werden, „wie es ist“ - heißt: Der Besitzer muss selbst aufräumen und das Ganze auf Vordermann bringen. Vermutlich sind die Bierdosen und die ebenfalls ersichtlichen Spinnweben wohl das kleinste Problem.

In besagter Top-Ten-Liste wird das Haus wie folgt beschrieben: „Viel, viel Natty Light. Wer auch immer dieses Haus besessen hat, das jetzt verkauft wird, wie es ist, war ein Liebhaber von Light-Bier.“ Und tatsächlich spricht die Plörre eher dagegen, dass hier tatsächlich eine rauschende Auszugsparty stattgefunden hat. Aber da etwa die Anfrage von chron.com bei dem Anbieter nach weiteren Informationen unbeantwortet blieb, darf weiterhin spekuliert werden.

Besagte Immobilien-Seite nennt das Haus ein „Monument für den unverwechselbaren Geschmack von billigem Schaum“ und meint: „Ein gewiefter Käufer wird in der Lage sein, einen Teil des Kaufpreises wieder reinzuholen, indem er all diese Aluminium-Dosen recycelt.“

Obwohl das skurrile Angebot viral wurde, hat sich bisher noch kein Käufer gefunden - zumindest steht die Annonce weiterhin im Netz.

Oben sehen Sie einige der Bilder.

lin

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