Hinterhofbräu

In Aichach sieht’s nach Hofbräu aus

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Hinterhofbräu-Chef Norbert Zandtner

Seit fünf Jahren braut NorbertZandtner(36)sein eigenes Bier. In einer alten Autowerkstatt. Die liegt in einem Hinterhof in Aichach bei Augsburg.

Der Name: Hinterhofbräu. Kurz: HHB. Doch Zandtner hat die Rechnung ohne den Münchner Bier-Giganten gemacht. Hofbräu zerrt die Mini-Brauerei jetzt vor Gericht.

Das staatliche Brauhaus will den kleinen Betrieb per Gerichtsentscheid dazu zwingen, seinen Namen und das Etikett zu ändern. Der Name „Hinterhofbräu“ und das Logo auf den Flaschen seien dem echten Hofbräu zu ähnlich – das verstoße deshalb gegen das Markenrecht. Schon 2013 hieß es David gegen Goliath. Damals musste Zandtner sein Logo – bestehend aus zwei Hs und einem B in einem Oval – ändern. Ein hochgestelltes H würde an die Krone im Hofbräu-Logo erinnern. Auch die Form sei abgekupfert. Also brachte Zandtner die Buchstaben in eine Reihe und machte aus dem Oval einen Kreis. Das reicht dem Münchner Brauhaus nicht. HBSprecher Stefan Hempl: „Eine Einigung hat es nie gegeben.“ Jetzt muss das Landgericht entscheiden. Ein Termin steht noch nicht fest.

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