Mmmmmmh!

Schuhbecks Rezepte: Maultaschen mit Topfen und Spinat

+
Maultaschen

München - Alfons Schuhbeck verrät heute ein ganz besonders gschmackiges Rezept: Maultaschen mit Topfen und Spinat

Zutaten für 4 Personen

Für den Teig:

200 g Mehl

100 g Hartweizengrieß

3 Eier

2 bis 3 EL Olivenöl ·

Salz

Für die Fülle:

1 kleine Zwiebel

1 EL Öl

400 g Blattspinat

Salz

500 g Speisequark, Halbfettstufe 20%

20 g fein geriebener Parmesan

3 Eier

1 TL unbehandelter Zitronenabrieb

2 EL frisch geschnittene Petersilie

1 TL Bohnenkraut, getrocknet

Mildes Chilisalz

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Etwas frisch geriebene Muskatnuss

Mehl zum Bestäuben

Salz

Maultaschen sind in Schwaben eine typische Speise für Fastentage. Denn bei den Herrgottsbscheisserle sieht man ja das enthaltene Fleisch nicht. So gesehen sind meine Topfen-Spinat-Maultaschen völlig unverfänglich, denn es ist kein Fleisch, sondern Spinat und Topfen drin.

Los geht’s mit dem Teig, denn der muss ruhen. Ich verknete das Mehl, den Grieß, die Eier, das Olivenöl mit einer Prise Salz gründlich und ausdauernd zu einem festen glatten Nudelteig. Den wickle ich in Frischhaltefolie und lasse ihn mindestens 30 Minuten ruhen.

Alfons Schuhbeck

In der Zwischenzeit schäle ich die Zwiebel, schneide sie in kleine Würfel und lasse sie in einer Pfanne bei milder Hitze glasig anschwitzen. Den Spinat verlese ich, wasche ihn sehr gründlich, im Zweifelsfall sogar zweimal, lasse ihn abtropfen und zupfe die Blätter von den harten Stielen. Die Blätter blanchiere ich etwa zwei Minuten in kochendem Salzwasser, schrecke sie in kaltem Wasser ab, gieße sie über einem Sieb ab und drücke mit den Händen das Wasser gut aus und hacke den Spinat möglichst klein.

Den Quark vermische ich anschließend mit dem gehackten Spinat, Parmesan, einem Ei, einem Eigelb (das Eiweiß kommt später dran), Zwiebeln, Zitronenabrieb, Petersilie und Bohnenkraut und würze mit Chilisalz, Pfeffer sowie Muskatnuss und fülle die Masse in einen Dressierbeutel mit großer Lochtülle von 8 bis 10 mm Durchmesser. Alternativ können Sie einen festen Gefrierbeutel nehmen und eine Ecke entsprechend groß anschneiden.

Den Nudelteig rolle ich mit dem Nudelholz in nicht zu dünne, zehn bis zwölf Zentimeter breite Bahnen aus und bestäube den Teig dabei mit etwas Mehl. Jede Teigbahn decke ich nach dem Ausrollen mit Frischhaltefolie ab.

Anschließend verquirle ich das Ei mit dem übrigen Eiweiß von der Fülle und salze es dabei ein wenig.

Jetzt wird’s ernst: Ich bestreiche jede Teigbahn mit dem verquirlten Ei. Die Füllung spritze ich längs in einem langen Strang auf das untere Drittel jeder Teigbahn, bevor ich diese der Länge nach aufrolle. Mit einem Kochlöffelstiel drücke ich etwa alle drei Zentimeter Maultaschen aus der Nudelrolle ab und schneide den Teig an den flach gedrückten Stellen mit einem scharfen Messer ab, bevor ich die Teigenden jeder Maultasche mit der Hand noch etwas andrücke. Die Maultaschen lasse ich in leicht siedendem Salzwasser oder Gemüsebrühe fünf bis acht Minuten ziehen, nehme sie mit dem Schaumlöffel heraus und erhitze sie in einer tiefen Pfanne mit etwas Gemüsebrühe nochmals, bevor ich sie auf vorgewärmten Tellern anrichte. Dazu gibt’s bei mir braune Butter und einen Salat, passend zur Jahreszeit.

Gutes Gelingen und guten Appetit wünscht Ihr

Alfons Schuhbeck

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Michelin-Sterne-Regen für deutsche Spitzen-Restaurants
Michelin-Sterne-Regen für deutsche Spitzen-Restaurants
Kommentar: Glühwein? Geht mir weg mit dem Gesöff
Kommentar: Glühwein? Geht mir weg mit dem Gesöff
Fein und fix: Das Weihnachtsmenü aus dem Thermomix
Fein und fix: Das Weihnachtsmenü aus dem Thermomix
Großes Bier-Battle: Wer siegt in Runde drei?
Großes Bier-Battle: Wer siegt in Runde drei?

Kommentare