Das Imperium

Auszeichnung für Hoteliers Kull & Weinzierl – tz zeigt ihr Reich

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Hier sehen wir die Chefs: Rudi Kull (r.) und Albert Weinzierl servieren Cocktails vor dem Giornale (ehemals war hier das Café ­Ex­trablatt ­daheim).

München - Von der Allgemeinen Hotel und Gastronomie-Zeitung sind ­Rudi Kull und Albert Weinzierl als Hoteliers des Jahres mit dem Special Award ausgezeichnet worden. Ein Einblick ins Genuss-Reich.

Heimliche Riesen, könnte man sagen. ­Rudi Kull (47) und Albert Weinzierl (53) führen einen der größten Hotellerie- und Gastro-Betriebe der Stadt (500 Mitarbeiter), sind aber bei Weitem nicht so bekannt wie etwa die Wiesnwirte oder die Chefin des Bayerischen Hofs. Könnte sich aber bald ändern. Denn: Von der Allgemeinen Hotel und Gastronomie-Zeitung sind sie als Hoteliers des Jahres mit dem Special Award ausgezeichnet worden. Kull: „Wir freuen uns sehr.“ Ein Einblick ins Genuss-Reich.

Brenner, Maximilianstr. 15

Das Brenner ist eines der In-Restaurants der Stadt, vor allem bekannt für Fleisch und Fisch vom Grill. Kull sagt: „Es ist so etwas wie die große gute Stube. Eine Plattform für ganz viele Menschen von der Society über Geschäftsleute bis hin zu Studenten.“

Buffet, Marienstr. 4

Hier hat alles angefangen: Im Oktober feiert das Buffet Kull 20-Jähriges. Rudi Kull sagt: „Hier steckt viel Herzblut drin. Dass der Betrieb immer noch funktioniert, macht mich stolz.“ Empfehlung: das Filetsteak.

Giornale, Leopoldstraße 8

Rudi Kull sagt: „Das ­Giornale ist ein selbstbewusstes, erwachsenes Restaurant.“ Seine besondere Empfehlung ist ein Dessert – die Pavlova für 9,50 €. Die Karte umfasst vor allem leichte Gerichte wie etwa Seezunge mit Babyspinat (29,50 €).

Louis & Emiko, Viktualienmarkt 6

Kull nennt das Haus im Herzen der Stadt „ein ­Juwel“. Tatsächlich gilt das Louis mit seinen 72 Zimmern als eines der schicksten Hotels der Stadt (ab 229 € die Nacht). Das zugehörige Restaurant Emiko hat feines Sushi und eine grandiose Dachterrasse.

Riva Schwabing, Feilitzschstr. 4

Ganz in der Nähe der Münchner Freiheit. Passt. Hier, wo eh das italienische ­Lebensgefühl daheim ist, ist die richtige Umgebung für eine italienische ­Trattoria. Aus der Karte: Orecchiette mit ­Salsiccia für 11,50 Euro.

Cortiina, Ledererstr. 8

Das Hotel umfasst 75 Zimmer (ab 149 € die Nacht). Bewusst eingerichtet, aber „kein strenger Design-Hammer“, so Kull. In der Bar wechselt die Karte alle acht Wochen.

Bar Centrale, Ledererstr. 23

Alles sehr italienisch hier, zum Beispiel für den ­Espresso zum Start in den Tag. Tatsächlich gibt’s hier eine Reihe von Stammgästen, die gleich mehrmals täglich kommen. Kein Chichi, bodenständig.

Riva Pizzeria, Tal 44

Pronto! Hier im Tal gibt’s Pizza – und zwar ganz klassisch. Die Margherita kostet 7,75 Euro, die Salami neun Euro. Kull freut sich vor ­allem über die Kontinuität und findet selber: „Je älter der Betrieb wird, umso ­besser wird er auch.“

Uli Heichele

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