Rischart mal anders

Neues Lokal mit Stachus-Blick: Ich habe es getestet

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Hier seht Ihr mich beim Testen des MaxEatery.

München - Ein neues Restaurant mit Blick auf den Stachus - als neues Konzept von Rischart. Das hat mich neugierig gemacht. Lest hier meinen Test des MaxEatery.

Ich liebe Restaurants. Und Neueröffnungen noch mehr. Schon allein der Vorfreude auf etwas Neues wegen und weil mich bestmöglichst dann tolles Essen und vielleicht ein neuer kulinarischer Hotspot erwarten. So ist es, wenn ich diesen Text schreibe, keine zwölf Stunden her, dass ich gespannt in das neu eröffnete Restaurant „MaxEatery“ am Stachus einkehrte, um dieses zu testen.

Rein in das Café, vorbei an der links platzierten Theke mit frischen, duftenden Kuchen, Kaiserschmarrn und belegten Baguettes. Dann die dunkle, geschwungene Holztreppe nach oben ins wahrhaft lichtdurchflutete Restaurant. Und da stand ich auch schon in dem hellen, freundlichen Lokal, welches übrigens das erste, eigens entwickelte Restaurant-Konzept des Traditionsunternehmens „Max Rischart's Backhaus“ ist. Das Konzept ist bewusst losgelöst vom bekannten Filial- und Cafébetrieb, Wohlfühlen und Genuss stehen im Mittelpunkt im MaxEatery, und so sind die Gelegenheiten, dort vorbeizuschauen, vielseitig.

Es erwarten euch weiße, meterhohe Stuckdecken, zahlreiche eingedeckte Tische, kleine Balkone zum Sitzen mit Blick auf den Stachus-Brunnen und abgestimmten Details, wohin das Auge auch wandert. Sofort fühlte ich mich wohl. Zugegeben, ein wenig Neid kam bei mir auf, als ich den Blick weiter schweifen lie0 und die eigens für das MaxEatery designten Hocker im Macaron-Look (… nur eines zahlreicher Stilelemente in dem Restaurant - lasst euch überraschen …) entdeckte.

Nun gut … nachdem ich freundlich empfangen wurde und an meinen Wunschtisch saß, wurde es ernst: Die Auswahl der Speisen stand an. „Was nehm ich nur, was nehm ich nur?“. Bei der umfang- sowie abwechslungsreichen Speisekarte gar nicht so einfach. Vom Frühstück über verschiedene Hauptgerichte, bis hin zum köstlichen Kaiserschmarrn - übrigens in fünf verschiedenen Sorten auf der Karte - ist vieles geboten. Fürs MaxEatery-Frühstück (verschiedenste Zusammenstellungen zwischen 5,40 und 15,60 Euro), entschied ich mich ein anderes Mal zu kommen. So blätterte ich mich durch die Karte mit Salaten und leichten Gerichten, den Suppen, verschiedenen Flammkuchen, unterschiedlichen Hauptgerichten und Desserts.

Hängen blieb ich bei der „Gratinierten Ziege“ mit karamellisiertem französischem Ziegenkäse, kandierten Walnüssen - was haben sie gut gerochen, als mir der Salat auf einem großen Teller mit röschem Brot an den Tisch gebracht wurde - und buntem Wildkräutersalat (für 13,20 Euro). Außerdem lachte mich der „Max-Toast“ mit gegrillten Putensteaks, krossem Bacon und beidseitig gebratenem Spiegelei auf knusprigem Toastbrot inklusive würziger Kartoffelspalten (für 14,40 Euro) an.

Das saftige Putenfleisch war schon beim ersten Bissen schön saftig, das Toastbrot knusprig und die goldgelbenen Kartoffelwedges so fein, wie schon ihr Geruch beim Servieren verriet. Ein Sandwich, das ordentlich satt macht, beim Reinbeißen schön in Form bleibt und euch bei kleinem bis mittelmäßigen Appetit genügen sollte. Die Kartoffelwedges, das spürte ich schon beim Eintauchen in den guten BBQ-Dip, hatten eine schön knusprige Haut und einen weichen Kern.

Zum Salat: Speisen mit Ziegenkäse haben bei mir grundsätzlich gewonnen, die „Gratinierte Ziege“ bekommt aber noch einen Extra-Pluspunkt. So roch der Ziegenkäse samt Walnüssen genauso gut, wie er dann letztendlich auch schmecke: schön süßlich und intensiv. Die Portion Salat war ganz schön mächtig, ließ sich dann aber doch bezwingen. Knackige Cocktailtomaten, Karottenschnipsel und ein feines, ebenfalls süßliches Dressing rundeten das Gericht toll ab.

Ich war sehr zufrieden mit meinem Besuch im MaxEatery. Darum empfehle ich euch auf jeden Fall vorbeizukommen - zentraler geht es kaum. Ist es nicht das beste (stille) Aushängeschild für ein Restaurant, wenn Gäste gehen und schon beim Verlassen überlegen, wann sie wieder - zum Beispiel für ein gutes Frühstück - kommen wollen?

Biancas Foodblog

Bianca bloggt für Merkur.de und tz.de über Münchens Gastronomie. Mehr zu Bianca und ihrem Blog erfährst du hier. Ihre Restaurant-Checks und Tipps gibt es auf unserer Themenseite "Biancas Foodblog"

Weitere zahlreiche Restauranttests liest du auf Biancas Website unter www.biancas-blog.de.

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