Mittagszeit

Maxvorstadt: Drei Lokale auf 300 Metern

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Im Benko.

München - Mittagszeit. Wer keine Kantine hat oder Abwechslung braucht, der ist oft auf der Suche nach guten Mittagsangeboten. Wir haben drei Lokale getestet, die nur 300 Meter voneinander entfernt sind.

Benko

Schöne Studentinnen gibt es zuhauf in der Maxvorstadt. Kein Wunder, sind doch die LMU und die TU ­direkt ums Eck. Umso schöner, wenn sich diese weibliche Pracht bevorzugt in bestimmten Cafés trifft wie zum Beispiel im Benko in der Luisenstraße. Ob es jetzt an Betriebsleiter Philipp liegt, der seine Gäste stets mit einem großen Strahlen umwerfend charmant verwöhnt oder am Essen? Das sei dahingestellt. Die Mittagsgerichte sind jedenfalls nicht zu verachten: Täglich wird frische Ware eingekauft – und je nachdem, wie die Köchin den Tag schmeckt, wird gekocht: Das kann zum Beispiel ein Curry mit oder ohne Fleisch (6,90 beziehungsweise 5,90 Euro) sein – oder auch ein Karottensupperl für 4,40 Euro. Auch Nudelgerichte (ab 5,90 Euro) und Eintöpfe sind fein. Fester Bestandteil der Tageskarte ist stets das Chili con Carne (6,90 Euro). Aus dem Bauernbrot, das täglich geliefert wird, werden Pausenbrote (ab 2,50 Euro) gemacht. Aber auch Sandwiches (ab 3,90 Euro), verschieden belegt, findet der Gast. Einfach ein cooler Laden ohne Schnickschnack, aber mit viel Liebe.

Luisenstr. 41

Mo. bis Fr. von 7.30 bis 18 Uhr, Sa. von 9 bis 18 Uhr

Aposto

Im Aposto.

„A posto“ ist Italienisch und heißt auf Bairisch so viel wie „Basst scho“ und auf Hochdeutsch „in Ordnung“. Es ist das erste der Italo-Kette in München und das elfte bundesweit. Das Aposto im Rhätenhaus in der Luisenstraße gehört zur Enchilada-Gruppe, die bekannt ist für neue Ideen. Nun ja, jetzt sind Pizza und Pasta nicht unbedingt originell. Vor allem nicht hier in München, wo an jeder Ecke ein „echter“ Italiener lauert. Kreativ zeitgemäß ist der Laden aber, insbesondere für die Gäste, die hier schnell vom Büro kommen und ihren Mittagstisch genießen möchten. „Schnell“ ist das Schlagwort – können doch etwa die Banker und Rechtsanwälte, die sich im Aposto tummeln, ihr Essen bereits von der Arbeit telefonisch vorbestellen. So geht keine wichtige Zeit verloren … Zum Essen: Schön knusprig kommt die Pizza aus dem feurig lodernden Steinofen. Jeweils zwei verschiedene stehen auf der Mittagskarte: Die eine ist für Fleischfans, nämlich mit Hackbällchen und Mozzarella (8,90 Euro). Die andere für Tierfreunde – mit veganem Käse, Rucola und Kirschtomaten (7,50 Euro). Die Pasta (ab 6,90 Euro) wird mehrmals pro Woche im Haus selbst gemacht. Schöne Beilage: Es gibt einen Salat mit Dressing nach Wahl, der nicht zu klein und nicht zu üppig ist, schön knackig frisch und nur 2,50 Euro kostet. Eine schöne Idee: Eilige und Studenten mit kleinem Geldbeutel können sich am Aposto-Kiosk (siehe kleines Foto oben) Pausensnacks, wie zum Beispiel Panini (ab 3,50 Euro), kaufen.

Luisenstr. 27

Tel.: 089/38 88 79 86

Mo. – Do. von 11 bis 1 Uhr, Fr. und Sa. von 11 bis 2 Uhr

Café von & zu

Im Café von & zu

Die Weinhandlung von Schirnding in der ehemaligen Paul-Heyse-Villa hat ein Baby bekommen: Das Café von & zu residiert jetzt auch in den originell eingerichteten Räumlichkeiten an der Luisenstraße. Oder besser gesagt: Vater Ferdinand von Schirnding hat seinem Sohn Antonio nun das Feld überlassen. Weinverkostungen und edle Tropfen zum Kaufen gibt es nach wie vor, aber nun ab 11.30 Uhr auch kleine Snacks.

Serviert werden täglich wechselnde Tagesgerichte wie zum Beispiel Pasta mit Feta, getrockneten Tomante und Salbei (6,50 Euro). Aber auch Spaghetti Carbonara (6,50 Euro) sind zu empfehlen. Ein Tipp: Probieren Sie den Salat mit Quiche, wahlweise mit gebackenem Ziegenkäse oder Avocado-Sesam (jeweils 6,50 Euro). Sehr frisch, sehr gut angemacht und sehr gesund. Ein Laden, der zum Staunen einlädt: im hinteren Teil ein Oldtimer, im vorderen Teil viel Wein und ein Piano.

Luisenstr. 22

Tel. : 089/54 57 39 05

Di. bis Fr. 11.30 bis 19 Uhr, Sa. und So. von 11 bis 18 Uhr

Tina Layes

Tina Layes

E-Mail:Tina.Layes@tz.de

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