Oktoberfest 2016

Sex-Verzicht & Glatze rasieren: Das tun Münchner für Wiesn-Tische

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Die Wiesn ist weltweit begehrt - und für einen Wiesn-Tisch und Freibier würde so mancher Münchner weit gehen!

Smartphone-Abstinenz, Enthaltsamkeit und ein halbes Jahr ohne Alkohol: Die Bewohner der Landeshauptstadt fiebern dem Oktoberfest 2016 entgegen. Doch wie weit geht die Wiesn-Liebe der Münchner wirklich? Eine Umfrage hat es herausgefunden.

Bald ist es wieder soweit – das größte Volksfest der Welt lockt Menschen von nah und fern in die bayerische Landeshauptstadt. Auch für viele Münchner stellt das bayerische Bierfest ein Highlight im Jahr dar.

Das Reise-Portal HolidayCheck hat eine Oktoberfest-Umfrage unter 1.029 Münchnern durchgeführt. Dabei kamen einige interessante und lustige Ergebnisse rund um das Oktoberfest und seine Münchner Besucher heraus:

Wiesn wichtiger als Schwiegermutter 

Um spontan noch an einen Abend-Tisch und Freibier zu kommen, wären knapp 50 Prozent der befragten Münchner bereit, eine Gegenleistung zu erbringen. Dabei würde immerhin jeder Fünfte die Geburtstagsfeier seiner Schwiegermutter sausen lassen. Wobei der Anteil der Männer hier höher ist als der der Frauen - wer hätte das geahnt. Für 16 Prozent der Befragten wäre es in Ordnung, nach dem Oktoberfest ein halbes Jahr lang keinen Alkohol zu trinken. Das gilt jedoch vorwiegend für jüngeres Publikum: Während jeder Dritte unter den 18- bis 24-Jährigen auf Alkohol verzichten würde, wären nur sieben Prozent der über 55-Jährigen dazu bereit. 

Wer feiern kann, kann auch arbeiten

Tatsächlich: Die Mehrheit der Befragten stimmt mit dieser Aussage überein. Nur elf Prozent haben nach dem Wiesn-Besuch schon einmal in Arbeit, Schule oder Uni gefehlt. Stolze 81 Prozent sind am nächsten Tag brav ihren Pflichten nachgegangen. Dabei waren Frauen verantwortungsbewusster als Männer: Nur sieben Prozent der Umfrageteilnehmerinnen haben nach der Wiesn schon mal "blau gemacht". Bei den Männern ist der Anteil mit 15 Prozent mehr als doppelt so hoch.

Der Tag danach

Ehrlich währt am längsten: 45 Prozent verzichten von vornherein auf eine Ausrede gegenüber ihrem Arbeitgeber, Lehrer oder Dozent, nachdem sie auf dem Oktoberfest gefeiert haben. 37 Prozent würden dagegen eine Krankheit als Ausrede vorschieben. Besonders beliebt ist das bei den 18- bis 24-Jährigen: Ganze 65 Prozent von ihnen würden sich nach einer durchzechten Nacht auf der Theresienwiese krank melden.

Männer verzichten eher auf Sex als Frauen 

Einen Monat ohne das Smartphone leben: Darauf würden sich 12 Prozent der Befragten einlassen, um einen Wiesntisch zu bekommen - fast doppelt so viele Männer wie Frauen. Weitere 12 Prozent würden dafür vier Wochen lang enthaltsam eben, wobei auch hier mehr Männer als Frauen ihre Bereitschaft signalisierten. 

Nackt über den Marienplatz 

Für den begehrten Wiesn-Tisch und Freibier im Zelt würden 12 Prozent der Befragten einen Monat lang im Dirndl oder in der Lederhosn zur Arbeit gehen. Acht Prozent würden sich sogar mit einem Dortmund-Trikot auf die Wiesn trauen - mutig! Immerhin sechs Prozent würden sich eine Glatze rasieren – darunter auch fünf Frauen. 23 der befragten Münchener würden sogar nackt über den Marienplatz laufen und 22 sich das Bayern-Wappen tätowieren lassen, um das verlockende Angebot wahrnehmen zu dürfen. Wenn das nicht wahre Liebe ist...

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