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Karotte – die Super-Rübe

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Ob mit Grün oder ohne: Die Karotte ist ein echtes Wunder-Gemüse.

Schon unserer Vorfahren, die steinzeitlichen Jäger und Sammler, zogen die Urform der heutigen Karotte aus dem Boden. Die Griechen und Römer der Antike schätzten die Wurzel vor allem wegen ihrer Heilkraft und die ist enorm.

Karotten gleichen den Mineralstoffhaushalt aus, sie soll darmreinigend, harntreiben und krampflösend wirken. Vor allem sollen Karotten die Sehkraft stärken. Karotten, oder gelbe Rüben, wie sie im süddeutschen Sprachraum heißen, enthalten neben etlichen anderen Vitalstoffen vor allem, viel Kalium, auch in gegartem Zustand.

Vor allem zeichnet sich die Karotte durch ihren hohen Gehalt an Alpha und Beta-Carotinen (die Vorstufe von Vitamin A) aus, die gemeinsam den Farbstoff der Karotten bilden und auch das Lycopin, den roten Farbstoff der Tomaten. Auch die Farbstoffe in Spinat und anderem Blattgemüse, Bohnen, Brokkoli, Paprika und Orangen sind Carotine.

Bis in das 18. Jahrhundert war die Bedeutung von Karotten in der Küche gering, denn die alten Sorten waren schlicht holzig. Erst züchterische Erfolge in Frankreich und Holland führten zu den fein schmeckenden Sorten, die von fermentiert bis gekocht und gebraten in allen erdenklichen Formen zubereitet werden.

Frische Karotten sollten beim Einkauf fest sein und keine Flecken aufweisen. Wenn sie mit Grün angeboten werden, sollte dieses frisch und saftig sein und nach dem Einkauf entfernt werden, weil des den Wurzeln Flüssigkeit entzieht. In einem perforierten Beutel kann man sie im Kühlschrank bis zu drei Woche aufbewahren.

Tipp: 
Die richtige Kombination macht’s. Die alte Regel, dass man Karottensaft mit ein paar Tropfen Öl mischen sollte, stimmt nicht ganz, besser ist süße oder saure Sahne. Betacarotinhaltige Lebensmittel wie Karotten oder Paprika sollten unbedingt zusammen mit tierischem Fett gegessen werden, nur so kann der Grundstoff vom Organismus optimal verwertet werden.

Mittagsimbiss: Karotten-Apfelsalat mit Emmentaler

Für zwei Personen

2 mittelgroße Äpfel

400 g Karotten

2 EL Zitronensaft

100 g Sauerrahm (10 %)

Salz

Pfeffer aus der Mühle

100 g Emmentaler

(bzw. Gouda oder Bergkäse)

2 Scheiben Vollkornbrot

Zubereitung: 
Die gewaschenen Äpfel vierteln, die Kerngehäuse herausschneiden, die Karotten schälen und mit den Äpfeln grob raspeln. Sofort mit 1 EL Zitronensaft vermischen, damit die Apfelraspeln nicht braun werden.

Den Sauerrahm mit dem restlichen Zitronensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Käse in Würfel oder Streifen schneiden und mit der Salatsauce unter die Apfel-Karotten-Mischung geben. Gut vermengen und noch einmal abschmecken. Das Vollkornbrot dazu reichen.

Zwischendurch:

1 Grapefruit

(ca. 120 kcal, je nach Größe)

Power zum aus des Schale Löffeln: Grapefruits enthalten viel Vitamin C und Fruchtzucker, der hilft, Energietiefs schnell zu überwinden. Die Grapefruit wirkt verdauungsfördernd und harntreibend. Die pink-farbenen Sorten sind süßer und enthalten mehr Vitamin A.

Abends: Knusperlachs mit Spinatreis

Für zwei Personen,

ca. 500 kcal pro Portion

300 g Lachs, Filet mit Haut

1 TL neutrales Öl

1 Zwiebel

1 EL Olivenöl oder neutrales Öl

100 g Langkornreis

(am besten Basmati)

200 ml Gemüsebrühe

ca. 225 g Blattspinat

(frisch oder 1/ 2 TK-Packung)

1 TL Zitronensaft

100 g Joghurt (3,5 %)

1/ 4 Knoblauchzehe

Zubereitung: 

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. 1 EL Olivenöl erhitzen die Zwiebel darin andünsten bis sie beginnt leicht Farbe zu nehmen, den Reis kurz mit anschwitzen und mit der Gemüsebrühe angießen, kurz aufkochen und den Reis mit geschlossenem Deckel bei sehr niedriger Hitze 15 Minuten quellen lassen.

Spinat verlesen, putzen, gründlich waschen und etwas klein schneiden (TK-Spinat nach Packungsanleitung auftauen). Zum Reis geben, weitere ca. zehn Minuten mitgaren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Joghurt mit 1 TL Zitronensaft, Salz und 1/ 4 sehr fein geriebener Knoblauchzehe würzen.

Für die Lachsfilets eine beschichtete Pfanne mit 1 TL ÖL auspinseln, die Filets mit der Hautseite nach unten in die kalte Pfanne legen, salzen und die Pfanne anfangs bei großer Hitze auf den Herd stellen. Wen die Haut zu bräunen beginnt, Hitze reduzieren. Wenn die Haut goldbraun gebraten ist, die Fischfilets wenden und bei geringer Hitze gar ziehen lassen. Mit dem Spinatreis auf vorgewärmten Tellern anrichten, den Würzjoghurt separat reichen.

Kaffee ist ungesund? Von wegen

Eine Studie der US-Universität Harvard zeigt, dass regelmäßiger Kaffegenuss von zwei bis drei Tassen pro Tag Depressionen vorbeugen kann. Studien aus Skandinavien zeigen, dass diese Menge Kaffee auch vor Demenz schützen kann. Die Wirkung auf die Psyche wird dem Koffein zugeschrieben wird. Welcher Bestandteil des Kaffees die demenzvorbeugende Wirkung ausmacht, wird noch erforscht. Auch der Mythos, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht ist seit geraumer Zeit widerlegt.

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