Deutschland im Mittelfeld

Starbucks: So viel kostet der Kaffee im weltweiten Vergleich

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Bei dem Kaffee der amerikanischen Gastro-Kette Starbucks gibt es große Preisunterschiede von Land zu Land. Eine Untersuchung zeigt, wo er am günstigsten und am teuersten ist.

Das weltweit agierende Einzelhandelsunternehmen Starbucks verfolgt eine verwirrende Preisstrategie, bei der es große Unterschiede gibt und bei bei der nicht erkennbar ist, wonach sich die Preise international und teilweise national richten. Anlässlich des Tags des Kaffees am 1. Oktober hat das Verbraucherportal Gutscheinsammler.de die Preise für Starbucks-Produkte in vielen Hauptstädten rund um den Globus ermittelt.

Starbucks: So groß sind die Preis-Unterschiede

Die Untersuchung offenbart einen Preisunterschied von 139 Prozent für einen Americano und 109 Prozent für einen Cappuccino und Latte Macchiato zwischen den Filialen in Warschau (Polen) und Bern (Schweiz). Starbucks in Ottawa (Kanada) verkauft den Americano zum günstigsten Preis von 2,02 Euro. Das gleiche Getränk ist in der Schweiz um ganze 148 Prozent teurer.

Starbucks im nationalen Preis-Check: Fast kein Unterschied

Im nationalen Preis-Check betrachtet unterscheiden sich die Preise in den größten Städten Deutschlands fast gar nicht. Ein kleiner Americano kostet 2,75 Euro, ein Cappuccino 3,25 Euro und ein Café Latte 3,15 Euro. Für Sirup wird im ganzen Land ein Aufpreis von 70 Cent verlangt. Mit diesen Preisen liegt Deutschland im internationalen Mittelfeld. Lediglich in Dresden ist ein Cappuccino 10 Cent und ein Latte 15 Cent günstiger. Dabei macht es zum Beispiel in Berlin auch keinen Unterschied, wo sich die Filiale der Kaffee-Kette befindet, ob in der Innenstadt oder an wichtigen Bahnhöfen.

Die Preise im internationalen Vergleich

Während Warschau von den untersuchten Hauptstädten durchschnittlich am günstigsten ist, muss in Bern fast das Doppelte bezahlt werden. Ein Americano in Warschau kostet gerade einmal 2,08 Euro. Für die gleiche Größe wird in Bern 5,02 Euro verlangt. Berlin liegt mit 2,75 Euro für einen Americano im guten Mittelfeld.

In Großbritannien ist Starbucks allgemein günstiger als in Deutschland. Dagegen gibt es dort jedoch regional große Unterschiede. Im Süden Englands, in Plymouth, ist Starbucks am günstigsten. Dort schlägt ein Americano mit 2,30 Euro zu Buche, in London umgerechnet mit 2,30 Euro. Im nationalen Ranking schneiden London und Edinburgh am schlechtesten ab.

Sehr teuer sind die Nordstaaten Europas mit den Hauptstädten Kopenhagen, Oslo, Helsinki und Stockholm. Brüssel mischt sich auch dazwischen und liegt noch vor Stockholm. In Kopenhagen wird für einen kleinen Americano 3,89 Euro verlangt. Das entspricht einem Aufpreis von fast 30 Prozent im Vergleich zu Berlin.

Neben Warschau ist auch Athen eine der günstigsten Starbucks-Städte, gefolgt von Ottawa (Kanada), Bangkok (Thailand) und Madrid (Spanien). Sogar in den Weltmetropolen New York und Sydney, bekannt für einen teuren Lebensstandard, sind die Getränkepreise geringer als in Berlin.

Kaffee: Die fünf wichtigsten Studien 

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