Raus aus der Truhe

Tiefkühlgemüse hält sich mindestens ein halbes Jahr

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Trotz konstantem Frost ist Tiefkühlgemüse nicht ewig haltbar. Entscheidend ist neben Minusgraden auch der Transportweg. Foto: Jens Wolf

Lebensmittel haben normalerweise eine Mindesthaltbarkeitsdatum. Auch Tiefgekühlte. Doch wie lange diese wirklich haltbar und genießbar sind, hängt noch von ganz anderen Faktoren ab.

Neuwied (dpa/tmn) - Tiefkühlgemüse hat den Vorteil, dass es sich lange lagern lässt. Doch auch bei diesen Produkten gibt es ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Es verrät Verbrauchern, wie lange das TK-Gemüse bei einer Aufbewahrung von minus 18 Grad Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack behält.

Meist sind das sechs Monate, heißt es in der Zeitschrift "Lebensmittel Praxis" (Ausgabe 16/16). Ist das Haltbarkeitsdatum überschritten, muss man das Gemüse aber nicht sofort wegwerfen. Sind Aussehen, Geruch und Geschmack in Ordnung, ist es bedenkenlos essbar.

Wie lange Tiefkühlware frisch bleibt, hängt auch vom Transportweg ab: Die Kühlkette sollte möglichst nicht unterbrochen werden. Außerdem sollten Verbraucher zu Hause die Verpackungen nicht schütteln, bevor sie diese in die Gefriertruhe packen. Das Schütteln kann dazu führen, dass etwa Brokkoliröschen zerbrechen oder Erbsen an den Zellwänden aufplatzen.

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