Gastronomie

Westend Factory: Wir stellen das Steak- und Fisch-Restaurant vor

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Willkommen im Westend: Küchenchef Sven Segler (li.) und Gastgeber Alexander Bieber.

München - Willkommen im Westend: Ein neues Steak- und Fisch-Restaurant huldigt dem Münchner Arbeiterviertel mit Industrie-Chic und bodenständigem Essen.

Sechs schmiedeeiserne Bögen, darunter die Gleise. Wenn die Sonne untergeht, bietet die Hackerbrücke eine romantische Kulisse. Im Sommer erklimmen viele Pärchen die Stahlkonstruktion für ein Picknick mit urbanem Charme. Ein fünf Meter langes Bild der Hackerbrücke begrüßt die Gäste in der Westend Factory, einem neuen Steak- und Fisch-Lokal, das dem Arbeiterviertel im Münchner Westen huldigt.

Auf Miniatur-Paletten werden die Vorspeisen angerichtet, hier „Bavaria Maki“.

„Das Westend ist ein authentisches Viertel, das ganz unprätentiös daherkommt“, sagt Alexander Bieber. Er ist Hoteldirektor im Sheraton Westpark Hotel, in dem sich die Westend Factory befindet. Für das Restaurant bezeichnet sich Bieber als „Gastgeber“, denn es soll losgelöst vom Hotel funktionieren und vor allem Einheimische ansprechen. „Es war naheliegend, das Konzept an der Nachbarschaft auszurichten“, erklärt Bieber. Bei der Einrichtung finden sich daher viele Industrieanleihen, „wie es ja gerade auch modern ist“.

Der Münchner Architekt Harry Asbeck hat harte Materialien wie Sichtbeton und Metall mit Holzmöbeln und Stofflampen kombiniert. Als Speisekarten dienen Klemmbretter, die Vorspeisen werden auf Mini-Paletten serviert. Das Logo des Lokals: „Westend-Willi“, ein lustiger Mutant aus einem Rind, einem Fisch und einer Fabrik.

Regale aus Wasserrohren und Fabriklampen – der Industrie-Chic zieht sich durch das gesamte Lokal.

Für die Speisen zeichnet Küchenchef Sven Segler verantwortlich. Er verwendet frische Zutaten aus dem Münchner Umland, die er in „unverschnörkelte Köstlichkeiten“ verwandelt. Die Speisekarte soll wie das Interieur eine „Liebeserklärung an den bodenständigen Charme des Westends“ sein. Das Angebot ist übersichtlich und passt auf ein Blatt Papier, festgehalten von den Klemmbrettern. Es wechselt wöchentlich, je nachdem, welche Lebensmittel der Küchenchef gerade zur Verfügung hat. Mal gibt es Ochsen-Roastbeef vom Gut Karlshof in Ismaning, mal Forelle von der Fischerei Kramerfeicht vom Starnberger See. Oder derzeit Kürbis-Tascherl, denn auch die Vegetarier sollen nicht zu kurz kommen. Die Hauptgerichte liegen zwischen 18 und 35 Euro. Der „Factory Lunch“ am Mittag – Salat oder Suppe, Hauptgang und Tafelwasser – kostet 15,90 Euro.

Für einen Abend unter Freunden, wie es Gastgeber Alexander Bieber nennt, bietet man das „Sharing-Prinzip“ an: Die Speisen kommen in die Mitte des Tisches, jeder Gast bekommt einen Teller und alle dürfen sich von allem nehmen. Dazu gibt es einen Laib hausgemachtes Brot, das die Gäste selbst schneiden müssen. „So wird der Abend interaktiver“, erklärt Bieber. Bei einem geselligen Abend darf der Wein nicht fehlen: Es gibt eine große Auswahl, ausgesucht vom Experten Herwig Sabitzer. Die Flasche Wein kostet zwischen 20 und 42 Euro. Und damit auch die Biertrinker nicht zu kurz kommen: Jeden Monat wird in der Westend Factory eine Mikrobrauerei vorgestellt.

Ein Glas Wein oder ein Bier mit Hackerbrücke im Hintergrund – im Westend gibt es nun auch eine Alternative für den Winter.

Information

Die Westend Factory im Sheraton Westpark Hotel an der Garmischer Straße 2 hat täglich von 12 bis 14.30 Uhr sowie von 18 bis 22 Uhr geöffnet. Reservierungen telefonisch unter 089/ 51 96 711 oder per E-Mail an info@westend-factory.com.

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