35-minütiges Spektakel

Sommernachtstraum: Das ist heuer geboten

+
Beim Sommernachtstraum gibt es einiges zu sehen.

München - Feuer frei! Am 23. Juli steigt der Sommernachtstraum im Olympiapark: das Riesenfeuerwerk mit heißer Musik. Passend dazu das Motto "Das Feuer in Dir".

Der Chef über die Kracher ist wie schon in den vergangenen vier Jahren Feuerwerker Christian Czech (46): Er verspricht ein 35-minütiges Spektakel.

Sein Ansatz: „In dem Moment, wo sich mein Feuerwerk von dem eines Jahrmarkts unterscheidet, fängt die Kunst an.“ Und genau das sollen wir am 23. Juli auch im Olympiapark erleben – Kunst am Himmel! Alle 30 Sekunden gibt es ein neues Bild, immer synchron zur Musik (Klassik, Pop, Filmmusik) mit immer neuen Symmetrien, Formen und Farben.

Schon eine Woche vor dem Sommernachtstraum beginnt der Aufbau – ist ja auch viel zu tun. Denn: Am 23. Juli sind insgesamt 12 000 Einzelzündungen geplant – aus 2000 Rohren an 54 Abschusspositionen. Besonders spektakulär: ein 40-Meter-Bogen, der sich – wie im vergangenen Jahr … über den Olympiasee spannt.

Viel mehr verrät uns Czech aber noch nicht – es soll ja auch ein bisschen Überraschung mit drinstecken. Bevor das Feuerwerk gegen 22.20 Uhr beginnt, erwartet uns aber Musik satt, und zwar live! Im Olympiastadion eröffnen Gestört aber GeiL, gefolgt von Marlon Roudette, SDP und den Krachern von The BossHoss. Auf der zweiten Bühne am Coubertinplatz treten Stefanie Heinzmann, Seven, Georg Ringsgwandl und Lions Head auf.

Der Sommernachtstraum ist ein Erfolgsprojekt des Olympiaparks. Wenn man die Besucher seit 2005 zusammenzählt, werden es nach der heurigen Veranstaltung über 600 000 Menschen sein. Tickets ab 24 €: 089/54 81 81 81.

Katharina Bittel

auch interessant

Meistgelesen

Metallisches aus 1001 Nacht
Metallisches aus 1001 Nacht
Amelie Fried: Die Frau mit Überblick
Amelie Fried: Die Frau mit Überblick
Kanada-Power: Nickelback rockt die Olympiahalle
Kanada-Power: Nickelback rockt die Olympiahalle
Wie gut ist der neue Harry Potter?
Wie gut ist der neue Harry Potter?

Kommentare