Pünktlich zum Wiesnstart

„Augustiner Forty Ounce“: Ron Foto veröffentlicht neuen Oktoberfest-Song

+
Rapper Ron Foto posiert lässig im Wiesn Blue-Screen.

München - Pünktlich zum Oktoberfest bringt der Münchner Rapper Ron Foto seinen Wiesn-Song raus! In „Augustiner Forty Ounce“ sagt uns der East-Schwabinger, was er mit der Wiesn verbindet.

Hölle Hofbräuzelt, Lederhosn aus recycelten Deorollern, Trachtenhallus, Rapper Ron Foto sagt uns in seinem neuen Song „Augustiner Forty Ounce“, was die Wiesn für ihn heißt. Das es aber von Anfang an klar gestellt wird: Ron Foto ist ein großer Wiesn-Fan! Wenn er Zeit hätte würde er jeden Tag hingehen. Das ist die eigentliche Botschaft – „egal was ihr dort machts, geht`s auf d`Wiesn und habts koa Angst“. Noch mehr Details zu seinem Wiesn-Song hat er uns im Interview verraten.

Wie kamst du auf die Idee zu „Augustiner Forty Ounce“?

Ron Foto: Vor allem in den 90ern tranken amerikanische Rapper Forty Ounces. Starkbier aus großen Glasflaschen. Vierzig Fluid Ounces sind genau die Menge Bier mit der ein Wiesnmaßkrug bis zum Rand voll wird. Quasi eine sehr gut eingeschenkte Maß. Ich hab mir gedacht, dass man idealerweise mit dem besten Bier ins beste Zelt gehen müsste. Also: „I steh im Hacker mit der Augustiner Forty Ounce“.

Glaubst du, dass dein Anti-Wiesn-Song der Wiesn-Hit 2016 wird? Also genau weil er so provokant ist?

Foto: Es soll überhaupt kein Anti-Wiesn-Song sein. Eher ein alternativer Wiesnsong. Mehr aus Münchner Sicht statt N24 Suffreportage. Details, Insights und Wiesn-Knowledge statt „Bier her, wir saufen“. Ich mag zwar einiges auf der Wiesn nicht, z.B. den Trachtenirrsinn und die Musik in den Zelten, aber man findet ja auch viele gute Sachen dort, wenn man sich drauf einlässt. Es sind die einzigen zwei Wochen im Jahr, in denen München nicht schläft.

Wie lang hat es gedauert, bis der Song dann schlussendlich im Kasten war?

Foto : Fünf Tage verteilt auf ein Jahr. Ich schreibe sehr langsam.

Das Münchner DJ-Duo Schlachthofbronx steckt hinter der Produktion von „Augustiner Forty Ounce“. Wie entstand denn die Kooperation?

Foto: Ich habe die vor acht Jahren kennengelernt und wir haben damals die romantisch-sexistische München-Hymne "Arschboss" gemacht. Die kam gut an und wir wollten danach auf jeden Fall nochmal was zusammen machen. Hat halt jetzt wegen mir ziemlich lang gedauert.

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Neue Weinbar: Das GRAPES im Zentrum von München
Neue Weinbar: Das GRAPES im Zentrum von München
Silvester 2016/2017 in München: Tipps für Partys und Veranstaltungen
Silvester 2016/2017 in München: Tipps für Partys und Veranstaltungen

Kommentare