Er richtete über 300.000 Euro Schaden an

Mit diesem Plakat jagt die Polizei den Feuerteufel

+
Mit dieser Zeichnung sucht die Polizei nach dem Feuerteufel von Fürstenfeldbruck.

München - Seit Juli treibt ein Feuerteufel in Fürstenfeldbruck sein Unwesen und setzt Autos in Brand. Nun sucht die Kripo mit einem Fahndungsplakat.

Lange, auffällige Dreadlocks, Dreitagebart, breites Gesicht: Ist das der Feuerteufel von Fürstenfeldbruck? Nachdem ein bisher unbekannter Täter seit Ende Juli ganze elf Fahrzeugbrände gelegt und damit einen Schaden von mehr als 300 000 Euro angerichtet hat, sucht die Polizei jetzt mit einem Phantomfoto nach dem mutmaßlichen Täter.

Mithilfe eines Zeugen, der am 13. August dieses Jahres den Brand eines Audi Q3 in der Viscardistraße / Appianstraße beobachtet hatte, konnte die Polizei nun dieses Phantombild des möglichen Tatverdächtigen erstellen.

Der Mann ist laut Polizei zwischen 20 bis 35 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,85 Meter groß. Zur Tatzeit trug er helle, bis zur Hüfte reichende Dreadlocks. Er hielt sich unmittelbar vor Brandausbruch in der Nähe des SUV aus.

Die Polizei steht bisher vor einem Rätsel und kommt dem Täter nicht auf die Spur. Trotz „intensiver Öffentlichkeitsarbeit“ seien bislang „keine verwertbaren sachdienlichen Hinweise“ auf Presseveröffentlichungen oder ausgehängten Fahndungsplakaten eingegangen.

Nun bitten die Beamten um Hinweise zur abgebildeten Person mit der auffallenden Dreadlocks-Frisur – oder Personen, die zur Tatzeit eine solche Haarpracht trugen und ihr Erscheinungsbild inzwischen geändert haben.

Mittlerweile hat die Ermittlungsgruppe Autobrände der Kripo Fürstenfeldbruck zu der Serie von elf Bränden auch eine Brandlegung am 6. September vor einer Gaststätte am Bahnhof in ihre Ermittlungen einbezogen.

Für Hinweise, die zur Klärung der Brandserie führen, ist eine inzwischen „erhöhte Belohnung“ von 3000 Euro ausgesetzt worden. Hinweise erbittet die Kripo Fürstenfeldbruck, Telefon 08141 / 61V20.

Mehr Informationen zu der Brandserie finden Sie auf unserem Partnerportal Merkur.de.

Tobias Scharnagl

Tobias Scharnagl

E-Mail:Tobias.Scharnagl@tz.de

auch interessant

Meistgelesen

Nach Vergewaltigung: Frau flieht durch Bach in Erding
Nach Vergewaltigung: Frau flieht durch Bach in Erding
Streit um Münchner Schlachthof: Es geht um die Wurst
Streit um Münchner Schlachthof: Es geht um die Wurst
18-Jähriger stirbt plötzlich - an Glühwein und Plätzchen
18-Jähriger stirbt plötzlich - an Glühwein und Plätzchen
Mann belästigt junge Frau - Regionalexpress steht für 70 Minuten
Mann belästigt junge Frau - Regionalexpress steht für 70 Minuten

Kommentare