Rötungen, Ausschläge, Asthma

Sprengstofftests am Flughafen: Machen die Suchgeräte krank?

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So funktioniert die Sprengstoff-Kontrolle: Ein Papierstreifen wird über Geräte und Personen gewischt, anschließend wird er in das Suchgerät gesteckt.

München - Angebliche Ausdünstungen von Sprengstoff-Suchgeräten sorgen beim Flughafen München für Wirbel. Nun soll es neue Schadstoffmessungen geben.

Der Einsatz von Sprengstoffsuchgeräten am Münchner Flughafen verunsichert erneut die Belegschaft. Ausdünstungen der Geräte sollen für viele Krankheitsfälle verantwortlich sein. Sie wurden abgebaut – aber nur für kurze Zeit, wie sich jetzt zeigt. Das berichtet der Münchner Merkur.

Rötliche Verfärbungen im Gesicht und am Hals, Hautausschläge am Rücken, eine stark belegte Zunge – die Bilder, die ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma SGM zeigt, deuten auf schwere Verätzungen hin. Die Fotos stammen vom September 2015. Damals klagten Mitarbeiter der Firma, die die Sicherheitskontrollen bei den Passagieren vornimmt, über Gesundheitsschäden – neben Ausschlägen traten Asthma, Schwindel, neurologische Ausfälle, Blasenentzündungen und Nierenprobleme auf. Die Kontrolleure führten das auf neue Sprengstoffsuchgeräte des Typs Itemiser oder Sniffer zurück. Der Einsatz der Geräte ist von der EU vorgeschrieben.

So krank sollen Sprengstoff-Kontrollgeräte am Flughafen machen

Rötliche Verfärbungen im Gesicht und am Hals, Hautausschläge am Rücken, eine stark belegte Zunge – die Bilder, die ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma SGM unserer Redaktion zeigte, deuten auf schwere Verätzungen hin. Die Fotos stammen vom vergangenen September.

Dirk Walter

Dirk Walter

E-Mail:dirk.walter@merkur.de

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