Grausige Entdeckung

Leiche in Flugzeug aus München gefunden - Crew festgenommen

München/Harare - Nach dem Fund einer Leiche in einem aus Deutschland kommenden Frachtflugzeug haben die Behörden in Simbabwe sechs Crewmitglieder festgenommen.

Die Maschine einer US-Fluggesellschaft werde für die Dauer der Untersuchung in der Hauptstadt Harare festgehalten, sagte Polizeisprecherin Charity Charamba am Montag. Die Leiche eines Mannes wurde einem Flughafenmitarbeiter zufolge beim Öffnen eines Kühlungsschachts gefunden. Charamba sagte, die Leiche sei obduziert worden. Sie nannte keine weiteren Einzelheiten.

Das Flugzeug der Fluglinie Western Global Airlines war am Samstagabend in München in Richtung der südafrikanischen Hafenstadt Durban aufgebrochen, wie der Flughafen München bestätigte. Simbabwischen Medienberichten zufolge soll das Flugzeug Fracht für die südafrikanische Zentralbank geladen haben. Aus Polizeikreisen verlautete, an Bord befänden sich große Mengen der südafrikanischen Währung Rand.

Ob der Stopp in Harare eine geplante Zwischenlandung zum Auftanken des Flugzeugs vom Typ MD11 war, blieb zunächst unklar. Der Fall soll dem simbabwischen Innenministerium zufolge am Montag oder Dienstag vor Gericht behandelt werden. Die Behörden machten zunächst keine Angaben zur Herkunft der Crewmitglieder.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

auch interessant

Meistgelesen

18-Jähriger stirbt plötzlich - an Glühwein und Plätzchen
18-Jähriger stirbt plötzlich - an Glühwein und Plätzchen
Nach Vergewaltigung: Frau flieht durch Bach in Erding
Nach Vergewaltigung: Frau flieht durch Bach in Erding
Streit um Münchner Schlachthof: Es geht um die Wurst
Streit um Münchner Schlachthof: Es geht um die Wurst
Mann belästigt junge Frau - Regionalexpress steht für 70 Minuten
Mann belästigt junge Frau - Regionalexpress steht für 70 Minuten

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion