„Er schrie ‚Überfall, Überfall, Geld her‘“

Messer-Überfall auf Lotto-Laden - Opfer erzählt

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Ernst Köbele (59) ist überfallen worden.
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Am Donnerstagabend ist ein Lotto-Geschäft an der Friedrichstraße in Erding-Klettham überfallen worden.
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Am Donnerstagabend ist ein Lotto-Geschäft an der Friedrichstraße in Erding-Klettham überfallen worden.
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Am Donnerstagabend ist ein Lotto-Geschäft an der Friedrichstraße in Erding-Klettham überfallen worden.
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Am Donnerstagabend ist ein Lotto-Geschäft an der Friedrichstraße in Erding-Klettham überfallen worden.
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Am Donnerstagabend ist ein Lotto-Geschäft an der Friedrichstraße in Erding-Klettham überfallen worden.

Erding - Großeinsatz in Erding: Am Donnerstagabend ist ein Lotto-Geschäft an der Friedrichstraße in Erding-Klettham überfallen worden.

Der kleine Lotto-Laden „Treff Friedrichstraße“ im Erdinger Stadtteil Klettham ist eine Institution, Anlaufstelle für viele Siedlungsbewohner. Am Donnerstag ist Ernst Köbele für die Kunden da. „Kurz nach 18 Uhr sind die letzten Kunden gegangen“, erzählt der 59-Jährige dem Erdinger Anzeiger. Im Geschäft war außer ihm nur noch die Putzfrau. Die bangsten Minuten im Leben der beiden beginnen um 18.15 Uhr.

Ernst Köbele (59) ist überfallen worden.

„Plötzlich stand ein maskierter Mann vor mir, er hatte ein Messer in der rechten Hand – mit einer gut 20 Zentimeter langen Klinge“, sagt Köbele. „Überfall, Überfall, Geld her“, habe der Mann gerufen, der in diesem Moment einen Fehler macht. „Offensichtlich hat ihn die Maske gestört, er hat sie mit der linken Hand angefasst. Ganz kurz konnte ich sein Gesicht sehen“, schildert das Opfer. Es handelte sich im einen dunkelhäutigen Mann.

Der Polizei beschreibt Köbele den Täter als etwa 30 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Schlank und athletisch sei er. Bekleidet war er mit einer roten Sportjacke, einer dunklen Hose und dunklen Handschuhen. Über dem Kopf trug er eine schwarze Skimütze mit Sehschlitzen.

Köbele behält die Nerven. „Für mich war klar, dem gebe ich kein Geld.“ Die Kasse sei mit Ausnahme des Kleingelds bereits leer gewesen. „Unter dem Tresen haben wir einen Ochsenschwanz, ein längliches Teil, mit dem man heftig zuschlagen kann.“ Er greift nach dem Stock und versucht, den Angreifer abzudrängen. Der greift sich plötzlich eine Plastikbox neben der Kasse – in die hat Köbele die Tageseinnahmen – immerhin ein paar hundert Euro – gepackt, um sie zur Bank zu bringen. Sekundenbruchteile später rennt der Täter aus dem Laden. Neben der Tür verfolgt, wie zur Salzsäule erstarrt, die Putzfrau das Geschehen.

Köbele will dem Räuber nachlaufen, doch er stolpert über einen Papierkorb. Er alarmiert sofort die Polizei. Wenig später läuft bereits eine Großfahndung an. Auch die Asylbewerberheime werden kontrolliert. Dennoch kann der Täter entkommen.

Erst um 22 Uhr kommt Ernst Köbele nach Hause – und fällt nach den Geschehnissen des Abends todmüde ins Bett.

Hinweise auf den Täter erbittet die Kripo Erding unter Tel. (0 81 22) 96 80.

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