Ex-Studentin unter Verdacht

Mord in Haar: Rechtsmediziner obduzieren Leiche

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Polizisten durchsuchen eine Laube in dem Garten, in dem die Leiche eines Mannes vergraben wurde. Seine Ex-Freundin soll ihn getötet haben.

Haar -  Vor sechs Jahren gab es das letzte Lebenszeichen von einem Münchner Studenten – doch vermisst gemeldet wurde er nie. Am Mittwoch haben Polizisten in einem Garten in Haar wahrscheinlich seine Leiche entdeckt. Seine Ex-Freundin soll ihn getötet und verscharrt haben.

Nach dem Haftbefehl gegen eine Münchner Studentin wegen Mordes an ihrem Freund wird an diesem Donnerstag die Leiche obduziert. „Der Plastiksack, in dem vermutlich die Leiche drin ist, ist in die Rechtsmedizin gebracht worden, wo er heute geöffnet wird“, sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

Hundertprozentige Gewissheit, ob sich in dem Sack tatsächlich die Leiche eines früheren Freundes der 31-Jährigen befinde, gebe es zwar noch nicht - die Ermittler konnten ihn nicht einfach öffnen, um keine Spuren zu zerstören. Sie gehen aber davon aus, im Garten der Frau die sterblichen Überreste eines 1980 geborenen Studenten gefunden zu haben.

Die Polizei hatte den Plastiksack nach einem Hinweis am Mittwoch bei Grabungsarbeiten auf dem Grundstück der Frau in Haar bei München gefunden. Von dem jungen Mann soll es Anfang 2010 das letzte Lebenszeichen gegeben haben. Ob die Ergebnisse der Obduktion noch am Donnerstag bekanntgegeben werden, war zunächst unklar.

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