Mitreisende greifen ein

Mann belästigt junge Frau - Regionalexpress steht für 70 Minuten

Petershausen - Zwei Regionalzüge kamen am Montag erst mit 70 Minuten Verspätung in München an. Grund: Ein älterer Herr hatte offenbar eine junge Frau belästigt - es folgte ein Großeinsatz.

Der voll besetzter Regionalexpress RE 59108 von München nach Ingolstadt musste am Montagabend für 70 Minuten stehen bleiben. Auch der nachfolgende Zug hatte dadurch massive Verspätungen. 

Schuld an der Verspätung war ein Großeinsatz der Polizei. Offenbar war in dem Zug eine junge Frau von einem älteren Herren verbal belästigt worden, teilt die Bundespolizei mit. Mehrere umstehende Reisende sprangen der Frau zur Seite und schlossen sich gegen den älteren Herren zusammen. Sie nahmen die junge Frau in Schutz und bedrängten den Mann. 

Die Zugbegleiter riefen ob der undurchsichtigen Situation die Polizei und meldeten eine Schlägerei. Diese ordnete an, dass der Regionalexpress bis zu ihrem Eintreffen am Gleis in Petershausen stehen bleiben müsse.

Sowohl Bundes- als auch Landespolizisten rückten an - von den Raufbolden fehlte allerdings jede Spur. Mehr als eine Stunde dauerte der Vorfall insgesamt. Der Zug kam erst mir rund 70 Minuten Verspätung in Ingolstadt an. Sowohl die Bundespolizei München als auch Beamte der Polizeiinspektion Dachau waren im Einsatz.

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Auto prallt gegen Baum: Drei Männer sterben im Landkreis Freising
Auto prallt gegen Baum: Drei Männer sterben im Landkreis Freising
18-Jähriger stirbt plötzlich - an Glühwein und Plätzchen
18-Jähriger stirbt plötzlich - an Glühwein und Plätzchen
Nach Vergewaltigung: Frau flieht durch Bach in Erding
Nach Vergewaltigung: Frau flieht durch Bach in Erding
Streit um Münchner Schlachthof: Es geht um die Wurst
Streit um Münchner Schlachthof: Es geht um die Wurst

Kommentare