Neubiberg

Rätselhafte Suizidserie an Militär-Uni

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Ein Student nahm sich sogar auf dem Gelände der Bundeswehr-Uni in Neubiberg das Leben .

München - Die Bundeswehruniversität München wird von einer rätselhaften Serie von Suiziden erschüttert. Das meldet der Spiegel. Ende 2015 haben sich in nur zwei Monaten drei Studenten das Leben genommen.

Ein Student habe sich nach Aussage eines Uni-Sprechers auf dem Universitätsgelände umgebracht, die anderen beiden seien „im öffentlichen Raum“ gestorben. Berichte, dass es zudem weitere drei Fälle gegeben habe, dementierte der Sprecher.

Nach Informationen des Spiegel machen Eltern und einige Dozenten die Universität mit verantwortlich. So habe der hohe Leistungsdruck die Männer in die Verzweiflung getrieben. Die Studenten hätten keine freien Tage zwischen Unterricht und Klausur. Darauf ein Sprecher der Uni: „Das Trisemester-System gibt es bei uns seit 1973, seit unserer Gründung.“

Er sei bestürzt, sieht aber „keinen direkten Zusammenhang zwischen Intensivstudium und den Suiziden“. Die Hochschule tue sehr viel, um solches Unglück zu verhindern. Neben einer psychologischen Beratung gäbe es evangelische und katholische Pfarrer für Gespräche, eine medizinische Abteilung und Studenten würden geschult.

Ein Vater aus Nordbayern hat sich nun offenbar an den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages gewendet.

tz

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