Drei große Themen auf dem Marienplatz

1.-Mai-Demo: Reiter will gegen Mietwucher vorgehen

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Der Marienplatz war gut gefüllt.

München - Die alljährliche Demonstration am 1. Mai auf dem Marienplatz in München war wieder einmal gut besucht. OB Dieter Reiter versprach, etwas für die Mieten zu tun.

Dieser 1. Mai 2016: Für die Münchner Kommunalpolitik ein zwiespältiges Datum. Für Oberbürgermeister Dieter Reiter (57, SPD) war es das zweijährige Amtsjubiläum – allerdings gedachte man gestern auf dem Marienplatz auch des am Donnerstag verstorbenen Alt OB Georg Kronawitter († 88). Die DGB-Vorsitzendende Simone Burger versprach: „Herr Kronawitter, wir werden weiterhin für die Vermögenssteuer kämpfen.“ Und Reiter betonte, dass er wie auch Kronawitter für gute Wohn-Bedingungen in München sorgen wolle.

Dieter Reiter versprach weiter gegen Mietwucher in München vorgehen zu wollen.

Gutes Wohnen war neben guter Arbeit und gutem Umgang mit Flüchtlingen eines der drei großen Themen, die Reiter in seiner Rede ansprach: „Es ist unerträglich, dass Lobbyvereine wie die Haus- & Grundbesitzer gegen eine geringfügige Verbesserung des Mietspiegels klagen. Wir werden für eine sozial gerechte Bodennutzung kämpfen.“

Miete und Lohn – das hängt gerade in München sehr eng zusammen: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Beschäftigten in München leben können.“ Als Beispiel nannte er die Rettung der des städtischen Klinikums. Gut zu Flüchtlingen – da habe München wohl am besten gezeigt, wie man auf Menschen zugehen kann. Enttäuscht sei er aber über das Verhalten vom Rest Europas: „Mein Europa schaut anders aus!“

tz

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