Um Ärger vorzubeugen

„Alkoport“ verzichtet auf Werbung mit Stadtwappen

München - Wein, Bier, Zigaretten oder ein „Warm Up“-Paket zum Vorglühen: Der Heimservice „Alkoport“ liefert Münchnern nachts Getränke nach Hause. Ab sofort verzichtet „Alkoport“ allerdings darauf, auf seine Werbezettel das Münchner Stadtwappen zu drucken.

Das Unternehmen kam damit einer möglichen juristischen Auseinandersetzung mit der Stadt zuvor. Im Februar hatte die SPD-Fraktion die Verwaltung auf die Alkoport-Flyer aufmerksam gemacht und per Antrag um Aufklärung gebeten.

Jetzt bekam die Partei Antwort. Demnach ist das Münchner Stadtwappen gesetzlich geschützt und darf grundsätzlich nur von der Stadt und ihren Repräsentanten genutzt werden. Für kommerzielle und werbliche Nutzungen darf die Genehmigung nur dann erteilt werden, wenn es im Interesse der Stadt liegt. Im Falle von Alkoport sei dies klar zu verneinen. Das Unternehmen reagierte prompt und verzichtet künftig auf die Verwendung des Stadtwappens.

MM

Rubriklistenbild: © dpa

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