Kulturreferat sieht Bedarf

Neues Kulturbürgerhaus für Allach

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Aus dem Rathaus kam nun grünes Licht für das Projekt.

München - Allach darf sich Hoffnung auf ein neues Kulturbürgerhaus machen. Der Bezirksausschuss (BA) teilte mit, dass das Kulturreferat erstmals den Bedarf eines kulturellen Bürgerzentrums bekräftigt habe.

Neben dem seit 1981 bestehenden Vereinsheim an der Eversbuschstraße 161 könnte auf der Fläche Eversbuschstraße 155-161, die der Stadt gehört, ein neues Kulturzentrum errichtet werden. Das Kommunalreferat soll nun klären, wie der Bau aus rechtlicher Sicht am besten umzusetzen ist. Ferner muss es prüfen, ob die bestehende Vereinsheims-Villa renoviert oder nur der Saal ertüchtigt werden soll.

Einwände kommen von der Stadtkämmerei, die zwei Säle für rund 400 Personen für überdimensioniert hält. Auf dem Gelände, das teilweise unbebaut ist, befinden sich momentan ein alter Bauernhof und ein Gewerbegebiet. Das Gebäude Eversbuschstraße 155 steht leer. Der BA hatte zuletzt über 2000 potenzielle Veranstaltungen von Vereinen, Kunst- und Kulturschaffenden aufgelistet, die den Stadtrat vom Bedarf überzeugten. Im Jahr 2012 hatten die Stadträte sich noch gegen ein Bürgerhaus ausgesprochen – in Allach seien ausreichend Räumlichkeiten vorhanden.

„Das ist schon mal ein Grund zum Jubeln“, so die BA-Vorsitzende und CSU-Stadträtin Heike Kainz. Man stehe allerdings noch ganz am Anfang. Gerade wegen der zahlreichen Wohnbauprojekte, etwa dem Diamalt-Gelände und der Gerberau, und der zukünftigen neuen Mitbürger wachse der Bedarf für Begegnungsstätten und für Kultur- und Integrationsprojekte. „Es ist klar, dass wir den Neubau brauchen.“

Sophie Krause

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