Budenzauber am Marienplatz

11 Fakten zum Münchner Christkindlmarkt, die Sie noch nicht wussten

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Der Christkindlmarkt in vorweihnachtlichem Glanz.

München - O du Glühselige … Endlich startet er, der Münchner Christkindlmarkt rund um den Marienplatz. Wetten, dass Sie diese 11 interessanten Fakten noch nicht wussten?

Am Donnerstagabend eröffnete ihn OB Dieter Reiter (58, SPD) vom Rathausbalkon aus. Bis 24. Dezember können die Besucher Glühwein trinken, sich eine Bratwurst genehmigen oder Weihnachtsgeschenke einkaufen. Bis in welches Jahrhundert lassen sich die Wurzeln des Marktes eigentlich nachverfolgen? Und welche Nation ist unter den auswärtigen Besuchern am häufigsten vertreten? 

Fakt Nummer 1

Nur zwei Prozent der Christkindlmarkt-Besucher haben laut einer Befragung der Stadt von 2015 eine feste Kaufabsicht. Doch das Angebot scheint verlockend zu sein. Denn: Tatsächlich kaufen dann 37 Prozent ein. 

Fakt Nummer 2

Um 17.30 Uhr stimmen jeden Tag vom Rathausbalkon aus Bläser, Chöre und Stubnmusi-Ensembles die Markt-Besucher auf die staade Zeit ein.

Fakt Nummer 3

Auf 20 000 qm Fläche verteilt sich der Münchner Christkindlmarkt. Das sind zwei Fußballfelder! Die Stände sind Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr und an den Sonntagen bis 20 Uhr geöffnet.

Fakt Nummer 4

Am 4. Dezember singen Elisabeth und Franz Mayrhofer mit allen Münchnern, die Lust haben, bairische Weihnachtslieder. Von 13 bis 14 Uhr und 15-15 Uhr im Unteren Foyer im Alten Rathaus, keine Anmeldung erforderlich.

Fakt Nummer 5

Auf 54 Millionen Euro schätzt die Stadt aus einer Besucherbefragung von 2015 den Gesamtumsatz des Marktes. Mehr als die Hälfte der Besucher (55 Prozent) kommt aus der Region München, 21 Prozent der Gäste aus dem Ausland. Die eifrigsten Christkindlmarkt-Besucher außerhalb Deutschlands: die Briten (22 Prozent). Danach folgen die Österreicher (14 Prozent). 

Fakt Nummer 6

56 Essensstände gibt es insgesamt auf dem Markt. Das Besondere: Alle haben mindestens ein Angebot in Bio-Qualität, sieben Standl sind zu 100 Prozent bio-zertifiziert.

Fakt Nummer 7

Im Jahr 1805 gehörten etwa Kinderkleider, Lebkuchen oder Nikolaus- und Nonnenbilder zum Angebot des letzten „Nikolausmarktes“ – des Vorläufers des heutigen Christkindlmarktes. Zu dieser Zeit gab es einen Wechsel vom Nikolaus zum Christkind als Gabenbringer.Die Wurzeln des Münchner Christkindlmarktes gehen sogar zurück bis ins 14. Jahrhundert.

Fakt Nummer 8

157 Standl-Betreiber bieten heuer ihre Waren auf dem Markt an: Wie zum Beispiel einen Christkindlleberkäse mit weihnachtlichen Gewürzen (Semmel 3 Euro). Zum Vergleich: Beim Nürnberger Christkindlesmarkt sind es rund 180 Buden.

Fakt Nummer 9

Vor mehr als 200 Jahren ließ Königin Karoline, die zweite Frau von Max I, zum ersten Mal einen Christbaum im Hof der Residenz aufstellen. Heuer kommt der Baum aus Weiler-Simmerberg im Allgäu.

Fakt Nummer 10

3000 Lichter schimmern auf dem großen Christbaum. Gewicht der Weißtanne: 5,3 Tonnen.

Fakt Nummer 11

3 Millionen Besucher zieht es jährlich auf den Christkindlmarkt. Seit 1972 ist er am Marienplatz angesiedelt. Vorher war er etwa in der Blumenstraße oder auf dem Mariahilfplatz.

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