Kurioser Einsatz

Alter Peter: Frau aus Kirchenfenster gerettet

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Über dieses schmales Fenster musste die junge Frau gerettet werden

München - Einer 24-jährige Touristin aus der Schweiz ist am Dienstag das denkbar Ungünstigste passiert: Sie kollabierte auf der Aussichtsplattform des Alten Peter.

Gerade im Sommer ist München voll von Touristen. Auf der Liste der beliebten Sehenswürdigkeiten steht die Altstadt rund um den Marienplatz dabei ganz oben auf der Liste. Auf einen Blick von der Ausssichtsplattform der ältesten Kirche Münchens wollen die meisten Reisenden dabei nicht verzichten. Und so drängen sich ganze Reisegruppen auf einmal den engen und stickigen Aufstieg hinauf bis zur Plattform. So auch an diesem Dienstag Nachmittag gegen 17 Uhr.

Eine 24-Jährige aus der Schweiz ist auf der Aussichtsplattform kollabiert und hat damit die Münchner Berufsfeuerwehr vor eine extrem knifflige Aufgabe gestellt: Denn die Drehleitern der Feuerwehr reichen nur bis zu einer Höhe von 23,80 Metern. Die bewusstlose Frau, die auch nach mehreren Weckversuchen nicht zu sich kam, lag allerdings auf einer Höhe von 91 Metern. Rund 300 Stufen liegen zwischen den Rettern und der Patientin. 

Über die enge Wendeltreppe mussten die Einsatzkräfte die junge Frau vorbei an der Glockenstube soweit den Turm hinunter tragen, bis sie über ein Fenster nach draußen auf die Drehleiter befördert werden konnte. 

Vorsichtig bugsierten die Feuerwehrleute die 24-Jährige in den Korb und nach unten, wo schon ein Rettungsfahrzeug wartete. 

Zusammen mit einem Notarzt brachten die Sanitäter die Dame ins Krankenhaus. Während der gesamten Dauer des Einsatzes wurden die Straßen rund um den Alten Peter abgeriegelt für den Verkehr. 

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