Ordinariat zieht an die Kapellenstraße

Das ist Gottes neue Zentrale in München

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An der Kapellenstraße ist Platz für 442 Mitarbeiter der Kirche. Der Umbau kostete rund 55 Millionen Euro.

München - Das Erzbischöfliche Ordinariat München hat ein neues Dienstgebäude bekommen. Wirkt es von außen recht eintönig, ist es Innen umso farbenfroher - und das hat einen bestimmten Grund.

Jetzt wird’s bunt: Das neue zentrale Dienstgebäude des Erzbischöflichen Ordinariats München steht. Am Montag werden 442 Mitarbeiter an die Kapellenstraße umziehen. Die tz hat schon jetzt reingeschaut – in den neuen Farbenprachtbau! Denn: Von außen wirkt das Gebäude zwar eher schlicht, aber im Inneren haben sich die Maler ausgetobt.

Das Treppenhaus ist in Rot gehalten.

Wegen der Orientierung im Gebäude habe man sich für ein Farbkonzept entschieden, sagt Generalvikar Peter Beer – und gegen Richtungsweiser auf dem Boden. Wo sich was befindet, erfahren Besucher im Foyer: Der Hauptkonferenzsaal etwa im lilafarbenen Bereich, das Treppenhaus ist rot gehalten.

Neubau kostete 55 Millionen Euro

Den schmucken Neubau hat sich die Kirche etwas kosten lassen: rund 55 Millionen Euro. Größte Posten: die neue Gebäudetechnik, energetische Sanierung, Sicherheit und Brandschutz. Die Kirche hatte das Gebäude 2006 für rund 90 Millionen Euro vom Freistaat erworben. Die Räume waren bis 2010 von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt genutzt worden. Der Umbau begann 2011.

Jetzt liegt der Eingangsbereich an der Ecke Kapellen-/Maxburgstraße. Um den begrünten Innenhof gruppieren sich Konferenzräume und die Kantine. Zudem gibt es eine Kapelle und eine Bibliothek.

Kardinal Marx darf sich freuen: Das Dienstgebäude des Ordinariats steht, Montag ist Umzug.

Durch den Neubau sollen die circa 850 Mitarbeiter des Ordinariats künftig drei Standorte nutzen, die nahezu benachbart im Kreuzviertel in der Kapellenstraße, in der Maxburgstraße und in der Rochusstraße liegen. So soll die Zusammenarbeit effektiver werden. Zudem werden die Anlaufstellen gebündelt.

Sascha Karowski

Sascha Karowski

E-Mail:sascha.karowski@tz.de

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