Instandsetzung und Vermessung

Warum bald Drohnen ums Rathaus schwirren

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Am dritten Mai geht es mit der 84-Meter-Hebebühne an den Rathausturm. 

München - Am Neuen Rathaus am Marienplatz werden – wie jedes Jahr – die Fassaden überprüft, um etwaige Schäden rechtzeitig erkennen und erfassen zu können.

Wie die Stadt München mitteilt, sollen Schäden, die behoben werden können, sofort repariert werden. Das ist allein schon aus "Verkehrssicherheitsgründen" notwendig.

Ab heute, 18. April, wird an voraussichtlich fünf Werktagen von 7 bis 18 Uhr an verschiedenen Abschnitten am Rathaus eine Hebebühne stehen, mit deren Hilfe Fachleute die Fassade untersuchen. Die Befahrung des Rathausturmes mit einer 84-Meter-Hebebühne ist für den 3. Mai geplant.

Außerdem lässt das Baureferat die Fassaden des Neuen Rathauses zwischen 19. und 29. April an voraussichtlich drei Tagen digital mit Drohnen vermessen, um präzise Planunterlagen zu erhalten. Wann genau, hängt vom Wetter ab.

Die Erlaubnis für das Befliegen wurde vom Kreisverwaltungsreferat erteilt. Die in kleine Abschnitte aufgeteilten Flugzonen werden aus Sicherheitsgründen temporär abgesperrt. Beide Arbeiten werden unabhängig von der voraussichtlich noch bis Anfang November andauernden Dachsanierung am Mitteltrakt des Neuen Rathauses durchgeführt. Wegen der Dachsanierung stehen aktuell Baugerüste im Prunkhof und im großen Wirtschaftshof des Rathauses.

mm/tz

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