Marienplatz

Hugendubel-Trubel! Am Samstag macht er dicht

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Am Samstag ist erst einmal Schluss: Hugendubel am Marienplatz.

München - Der Samstag ist der letzte Verkaufstag im Hugendubel am Marienplatz – dann beginnt der Umbau des Hauses. Die Chefin freut sich auf die Wiedereröffnung 2017. 

Hugendubel wird danach, im kommenden Jahr, nur noch Untermieter der Telekom sein und weniger Fläche haben. Aber Hauptsache, man bleibt in jenem Haus, das so wichtig ist für das Familienunternehmen. Schließlich ist Hugendubel schon seit 1979 am Marienplatz daheim. 

Nina Hugendubel in ihrem Buchladen. 

Chefin Nina Hugendubel (45) sagt: „Wir freuen uns schon sehr auf die Eröffnung im kommenden Jahr.“ Und immerhin: Auch während des Umbaus bleibt das Unternehmen in der Innenstadt präsent. Nina Hugendubel sagt: „Wir sind nicht weg.“ Es gibt ja noch die Filialen am Stachus und in den Fünf Höfen. Damit sich niemand auf dem Weg dahin verirrt, gibt’s ab Montag Hugendubel-Rikschas vom Marienplatz aus. Zwischendurch hatte es im vergangenen Jahr mal so ausgesehen, als müsste Hugendubel komplett raus aus dem Haus am Marienplatz.

Lieblicher Eintrag im Abschiedsbuch. 

Die Folge: Unterschriftenaktionen, Anrufe und Schreiben zahlreicher treuer Kunden. Nina Hugendubel hat sich gefreut darüber und sagt: „Das hat gezeigt, wie wichtig Hugendubel für die Münchner ist.“ Vom umgebauten Haus verspricht sie sich „viel Spaß und viel Atmosphäre“. 

Das Hugendubel-Haus (das nur im Volksmund so heißt und in Wirklichkeit der Bayerischen Hausbau gehört) wird innen und außen umgekrempelt. Die neue Fassade soll besser zum Marienplatz passen. Die Verkaufsfläche wird kleiner: Statt sechs Etagen gibt es künftig nur noch zwei. Hinein kommt man über einen hellen Eingang gegenüber vom Alten Peter. Vom Empfang führen Rolltreppen hoch bis in den zweiten Stock. Das Angebot wird zwangsläufig kleiner. Was aber viele freuen wird: Auch im neuen ­Hugendubel wird es wieder die beliebten ­Leseinseln geben. Außerdem geplant: ein neu gestaltetes Café und eine Kinderecke.

Na dann: Servus Hugendubel – und bis bald.

Sabrina Höbel

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