Start am Wittelsbacher Brunnen

Geplätscher für München: Stadt eröffnet die Brunnensaison

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Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz ist traditionell der erste Münchner Brunnen, der ausgepackt wird.

München - Bald sprudelt es wieder in den Münchner Brunnen: Das Baureferat beginnt ab kommenden Donnerstag die vielen städtischen Brunnen von der Winterverkleidung zu befreien.

Die Winterpause ist vorüber: Wie die Stadt am Montag mitteilte, wird die diesjährige Brunnensaison wird am Donnerstag, 7. April, um 9 Uhr mit dem Aufdrehen des Wittelsbacher Brunnens am Lenbachplatz eröffnet.

In den folgenden Wochen befreit das Baureferat dann nach und nach die städtischen Brunnen von ihren hölzernen Winterdecken. Rund 4400 Quadratmeter maßgeschneiderte Konstruktionen schützen die Münchner Brunnen im Winter vor Schnee und Frost. Ab Mitte Mai plätschern dann wieder alle 187 städtischen Brunnen.

Der Wittelsbacher Brunnen wurde in den Jahren 1893 bis 1895 nach Plänen des Bildhauers Adolf von Hildebrand im Stil des Klassizismus errichtet. Die monumentale Anlage stellt die Urkräfte des Elementes Wasser dar – sowohl seine zerstörerische wie seine aufbauende Kraft. Die Stadtgemeinde München hatte den Brunnen gestiftet und feierte damit die 1883 fertiggestellte Trinkwasserleitung aus dem Mangfalltal. Die Wittelsbacher, deren Residenz ebenfalls durch die neue Hochdruckleitung versorgt wurde, übernahmen einen Teil der Kosten für den Brunnen. Der im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Brunnen wurde durch den Hildebrand- Schüler Theodor Georgii wiederhergestellt und 1952 erneut in Betrieb genommen.

2015 hat das Baureferat die gesamte Brunnenanlage renoviert: Abgelagerter Kalk wurde entfernt, Fugen wurden saniert, die Figurengruppen gereinigt und die Oberflächen der Brunnenbecken neu beschichtet.

München leuchtet wieder - dieses Mal an der Isar

mm/tz

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