Versammlung verlief friedlich

Mehrere tausend Münchner demonstrieren gegen die SiKo

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Am Stachus formierte sich der Protestzug gegen den Sicherheitskonferenz. 

München - Rund 3000 Demonstranten haben an einer friedlichen Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz in der Münchner Innenstadt teilgenommen. 

Die 52. Sicherheitskonferenz, die an diesem Wochenende in München stattfindet, brachte auch in diesem Jahr zahlreiche Demonstranten auf die Straße. Laut Polizei nahmen rund 3000 Menschen an der Versammlung teil, die mit einer Kundgebung am Stachus begann. Anschließend bildeten die Gegner der Sicherheitskonferenz eine Menschenkette durch die Stadt und zogen zum Marienplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand. 

Liedermacher Konstantin Wecker (68) sagte bei der Auftaktkundgebung, Europa drohe faschistisch zu werden. „Zeigen wir den Waffenhändlern und Lobbyisten und Kriegstreibern im Bayerischen Hof laut und deutlich, dass sie nicht in unserem Namen handeln.“

Bilder: So demonstriert München gegen die SiKo

Bilder: So demonstriert München gegen die SiKo

Laut Polizei verlief die Demonstration friedlich. Zwei Teilnehmer wurde allerdings festgenommen, einer aufgrund einer Beleidigung, der andere, weil er eine Knüppelfahne bei sich trug. Zudem gab es einen Zwischenfall, als autonome Demonstranten den Zug angriffen. 

Die Bilanz der Münchner Sicherheitskonferenz 2016

Ist in München ein neuer Kalter Krieg ausgebrochen? tz-Kolumnist James W. Davis (Professor für Internationale Beziehungen und geschäftsführender Direktor des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität St. Gallen), zieht seine Bilanz der Sicherheitskonferenz 2016.

Weitere Informationen zur Sicherheitskonferenz lesen Sie hier im Ticker.

sr mit dpa

Stefanie Wegele

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Sophie Rohringer

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