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So kommen Radler in Zukunft durch die Altstadt

Die neue Radl-Route durch die Altstadt nimmt Gestalt an. Der Stadtrat hatte Ende vorigen Jahres den Weg frei gemacht.

Die so genannte Nord-Süd-Querung verläuft ab dem Odeonsplatz durch den Hofgarten über die Alfons-Goppel- und die Falkenturm- in die Sparkassenstraße. Von dort geht es weiter Richtung Süden über die Kustermannfahrbahn und das Rosental an den Oberanger. Die Stadt will nun einzelne Bereiche für Radfahrer rund machen. Der Sieben-Punkte-Plan:

1 Alfons-Goppel-Straße: Da die Fahrbahn ohnehin saniert werden muss, soll ab 2017 das Pflaster weg. Die Straße wird asphaltiert und als Fahrradstraße ausgezeichnet. Außerdem entfällt die Vorfahrt für die östliche Hofgartenstraße.

2 Maximilianstraße: Die Stadt hat bereits einen Bereich rot markiert – der dient als Querungshilfe. Wenn die Alfons-Goppel-Straße umgebaut wird, soll auch der Übergang hergerichtet werden.

3 Falkenturmstraße: Der Steinpoller aus Granit an der Ostseite ist durch einen Stahlpoller ersetzt worden. Außerdem sind Schilder bis an die Baustelle verschoben worden. Somit ist die Durchfahrt breiter. Ist die Baustelle beendet, soll auch der andere Poller ausgetauscht werden.

4 Sparkassenstraße: Die Sparkassenstraße ist seit April 2016 zwischen Pfisterstraße und Tal als Fahrradstraße beschildert. Elf Stellplätze auf der Ostseite sind weg. Sollte Bedarf bestehen, könnten weitere Stellplätze gestrichen werden.

5 Viktualienmarkt und Rosental: Derzeit wird noch geprüft, wie und wo der 52er-Bus künftig hält. Außerdem muss die Verwaltung noch schauen, wie der Verkehr auf der Kustermannfahrbahn geführt wird. Auch offen ist, wie viele Parkplätze im Rosental wegfallen.

6 Marienplatz: Der Hugendubel-Umbau läuft noch bis Ende September 2017. Sind die Arbeiten dort fertig, will das Baureferat den Marienplatz zu einer reinen Fußgängerzone umbauen.

7 Rindermarkt: Hier gibt es rund 135 Fahrradstellplätze. Wegen der Fußgänger, Geschäfte und Gaststätten ist aber kaum mehr Platz für weitere Abstellplätze – außer auf der Fahrbahn. Im Bereich der stillgelegten Bushaltestelle (Rindermarkt Nr. 7) will die Stadt ab Frühjahr 40 Stellplätze für Fahrräder schaffen.

tz

Rubriklistenbild: © Google Maps/GeoBasis-DE/B KG

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