Pilotversuch endet

Nachts Radeln in der Fußgängerzone bleibt erlaubt

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München - Zwischen 21 und 9 Uhr ist das Radeln in der Fußgängerzone ab sofort erlaubt. Von 21 bis 9 Uhr muss man nicht mehr schieben. Vorausgegangen war ein Pilotversuch.

Der Kreisverwaltungsreferent wollte genau hinsehen. Die Frage, sagte Wilfried Blume-Beyerle, sei, ob sich eine „Kultur der gegenseitigen Rücksichtnahme“ zwischen Fußgängern und Radlern entwickle. Offenbar ist diese Kultur entstanden. Der Münchner Stadtrat auf jeden Fall hat jetzt beschlossen, das Radfahren in der Fußgängerzone nachts zwischen 21 und 9 Uhr dauerhaft zuzulassen. Damit endet die zweijährige Versuchsphase, in der das Radeln zwischen 22 Uhr und 8 Uhr erlaubt wurde – und Blume-Beyerle sich überzeugen ließ.

Bis zum 8. April werden nun die neuen Schilder nach und nach an allen Zufahrtsmöglichkeiten zur Fußgängerzone aufgestellt. Die neue Regelung tritt pünktlich zum Beginn der Radsaison in Kraft. Der Probebetrieb, der mit umfangreichen Untersuchungen begleitet wurde, hatte gezeigt, dass das Radfahren in der Nacht beziehungsweise am frühen Morgen aufgrund der erheblich reduzierten Fußgängerzahlen gefahrlos möglich ist.

Die neue Regelung ist vor allem eine deutliche Erleichterung für die morgendlichen Fahrt mit dem Rad in die Arbeit. Fußgänger haben nach wie vor uneingeschränkt Vorrang. Radfahrer sollten deshalb immer einen ausreichenden Abstand zu Fußgängern einhalten und müssen in Schrittgeschwindigkeit fahren.  

mm/fm

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