Ab nächsten März geht's los

Im Video: U-Bahnhof Sendlinger Tor: So wird's aussehen

MVG
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So sieht es künftig am Bahnsteig von U3/U6 aus.

München - Der U-Bahnhof am Sendlinger Tor ist chronisch überlastet, das Bauwerk aus den 1960er-Jahren ist dem enorm gestiegenen Passagieraufkommen kaum noch gewachsen. Darum wird die Station für rund 150 Millionen Euro grundlegend umgebaut.

Der neue Aufgang von U1 und U2 zum Sendlinger Tor.

So bekommen die Bahnsteige von U1, U2 und U7 einen neuen Ausgang Richtung Blumenstraße und einen direkten Aufgang zum Sperrengeschoss vor dem Sendlinger Tor. Ein Querstollen zwischen den Gleisen führt dann nach oben. Außerdem werden die bestehenden Treppen zwischen den Geschossen neu angeordnet, durch Abbau von Betriebsräumen entsteht mehr Raum zum Umsteigen.

Im Prinzip hatte der Umbau schon voriges Jahr mit dem Verlegen von Leitungen begonnen. Das geht auch dieses Jahr so weiter. Richtig ernst wird es im kommenden Jahr ab März. Für die neuen Tunnelröhren muss der Platz vor dem Sendlinger Tor aufgegraben werden, wo jetzt die Autos fahren. Auch an der Ecke Blumenstraße/Wallstraße wird ein großes Loch gebuddelt. Alle Fahrspuren Richtung Süden müssen darum ganz an die Westseite des Sendliner-Tor-Platzes verlegt werden, direkt an die Matthäus-Kirche. Bis 2022 sollen diese Umleitungen andauern. Auch die Fahrgäste im Untergrund werden sich zuweilen auf Umwege einstellen müssen.

Sehen Sie hier im Video einen Ausblick auf die Modernisierung am Sendlinger Tor:

Johannes Welte

Johannes Welte

E-Mail:Johannes.Welte@tz.de

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