Aus dem Bezirksausschuss

Neuaubing: Ärger um morgendlichen Buslärm

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München - Morgens um fünf möchte man ungern durch Motorlärm geweckt werden. Das jedoch ärgert seit einiger Zeit Anwohner der Brunhamstraße in Neuaubing. Was jetzt passieren soll.

Sie beschwerten sich in der Sitzung des Bezirksausschusses Aubing-Lochhausen-Langwied, dass Busfahrer der Linie 267 mehrmals mit eingeschalteter Warnblinkanlage und laufendem Motor bis zu 20 Minuten an der Bushaltestelle gestanden hätten, die gegenüber dem Sirius-Gewerbepark liege.

Auf die Bitte, den Motor abzustellen, habe der Fahrer nicht reagiert. Zusätzlichen Krach hätten dahinter wartende Pkw-Fahrer gemacht, die die Busse mit massivem Hupen zum Weiterfahren aufgefordert hätten. Diese Art der Ruhestörung und Umweltverschmutzung müsse aufhören, wünschten die Anwohner und baten das Bürgergremium um Unterstützung. Womöglich könnte dies bald der Fall sein: „Der MVV wird sich mit dem Verkehrsunternehmen dahingehend in Verbindung setzen, dass die Busse erst kurz vor Abfahrt an die Haltestelle fahren beziehungsweise nicht mit laufendem Motor dort stehen“, sagte Beate Brennauer, Sprecherin des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds auf Anfrage unserer Zeitung.

Eine von den Anwohnern vorgeschlagene Verlegung der Bushaltestelle an den S-Bahnhof Neuaubing sei aber nicht realisierbar, da Busse dort nicht wenden könnten.  

mwh

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