Fördergelder abgezweigt

Haben diese Aubinger Kita-Chefs Millionen abgezockt?

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Die drei Angeklagten mit ihren Anwälten vor dem Münchner Landgericht.

München - Zwei Leiter einer Kita sollen jahrelang kräftig von der Stadt München Gelder kassiert haben, die ihnen nicht zustehen. Zusammen mit einer Komplizin stehen sie nun vor Gericht - es geht um Millionen.

Früher waren sie verheiratet, ein erfolgreiches Paar und Leiter von zwei Kindertageseinrichtungen in Aubing. Seit gestern sitzen Alexander N. (43) und Nicole M. (41) auf der Angeklagebank des Landgerichts: Mittlerweile leben sie getrennt und müssen sich wegen schweren Betrugsvorwürfen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Fördergelder in Höhe von zwei Millionen Euro erschlichen zu haben.

Als Leiter von zwei Kitas hatte Alexander N. gegenüber der Landeshauptstadt einen Betriebskostenförderungsanspruch geltend gemacht und zwischen 2009 und 2014 kräftig kassiert – denn die zwei Millionen Euro standen ihm für seine beiden Kitas laut Gesetz zu. Zumindest theoretisch: Denn bei den Behörden hatte er sich als pädagogische Fachkraft gemeldet – was er laut Anklage aber gar nicht war. Eine Angestellte soll ihm geholfen haben, Dokumente zu fälschen. Sie will nicht aussagen, das frühere Ehepaar aber schon – wohl ab Donnerstag. Ihnen droht Knast.

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