Barrierefreiheit

Aubinger Politiker rügen Zögern bei Ausbau der S-Bahn-Station

München - Scharfe Kritik übt der Bezirksausschuss (BA) Aubing-Lochhausen-Langwied an den aktuellen Plänen der Deutschen Bahn zum Ausbau der S-Bahnstation Aubing. Dieser müsse endlich barrierefrei werden, fordert man im Münchner Westen.

Einem barrierefreien Durchgang nach Aubing habe die Stadtverwaltung im November vergangenen Jahres grünes Licht gegeben und für die Planung der möglichen Varianten Aufzug oder Rampe 45.000 Euro bereitgestellt, so der BA. Irritiert ist man nun von dem jüngsten Schreiben der Bahn. Darin steht, man wolle zum geplanten Ausbau, der derzeit dreigleisig im Gespräch ist, eine Machbarkeitsstudie abwarten. Solange könne man keine Aussage zur Anbindung machen. Für eine vorgezogene, barrierefreie Erschließung des Bahnhofs stünden derzeit keine Finanzmittel zur Verfügung.

„Das Schreiben der Deutschen Bahn ist völlig inakzeptabel und zeigt bestenfalls, dass man das Thema barrierefreier Durchgang von Aubing nach Neuaubing nicht verstanden hat“, kritisierte CSU-Stadtrat Johann Sauerer. Man erwarte von der Bahn keine weiteren Lippenbekenntnisse, sondern Unterstützung in dieser Sache.  

mwh

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